CD
REVIEWS
1=
Hörsturz
2= Grindig
3= Hörbar
4= Guat
5= Sauguat
6= Da Hammer |
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| REVIEW-ARCHIVE
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***6***
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EXCITER
"Death Machine"
Massacre Records
"The Legend Is Back" .... Exciter mit Kenny "Metal
Mouth" Winter und Gitarrist John Ricci hauen uns im ausgehenden
Jahr
zwozehn eine Scheibe um die Ohren, die jedem Metaller schon beim
Anhören aufzeigt, wo der bekannte Bartel den Most holt, bzw.
wie man richtig geilen Old-School-Speed/Trash macht. Die "Death
Machine" lädt unweigerlich zum moshen ein und bei "Slaughtered
In Vain" geht mir fast einer ab. Irgendwie fühlt man
sich in die Zeit vor Slayer und Metallica, Anfang der Achtziger
zurückversetzt, was nicht zuletzt auch an dem hammergeilen
Sound der Scheibe liegt. EXCITER waren schon vor den genannten
Bands da und machten sich aber aufgrund häufiger Line-Up-
und musikalischen Richtungswechseln das Leben selber schwer. Im
Nachhinein ist´s einfach schade, dass eine Band, die so
richtungsweisend für eine ganze Musikbewegung war so aus
dem Fokus derselben verschwand. Mit "Death Machine"
klappt´s vielleicht im 45. Anlauf. Ich find´s klasse.
(JH)
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***o.B.***
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JEFF
SCOTT SOTO
"Live At Firefest 2008"
Frontiers Records
Cooler Live-Mitschnitt vom Firefest 2008. Soto ist gut bei Stimme
und überhaupt macht die ganze Scheibe einfach nur Spaß.
Ich war anfangs etwas irritiert angesichts des 11-minütigen
Funky-Medleys. Dem Publikum gefällts und handwerklich auch
alles schön und gut nur bin ich der Meinung auf einer Hard-Rock
hätte man sich´s sparen können. Ansonsten ein schönes
Livedokument des Ex-Malmsteen-, Ex-Axel Rudi Pell, Ex-Journey und
Ex-was weis ich noch alles-Sängers |
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***5***
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EKTOMORF
"Redemption"
AFM Records
Surprise,
surprise .... nach ihrem überaus erfolgreichen letzten Werk
"What Doesn´t Kill Me..." schieben die Farkas-Brüder
Mitte Dezember gleich nochmal ein Scheibchen hinterher. Die Hardcore-Thrasher
machen auch auf "Redemption" keine Gefangenen. Zoltan
Farkas singt/schreit so emotional, als müsste er sich von
allem Frust über die Probleme seiner Roma-Zugehörigkeit
befreien. Die schweren Riffs fräsen sich in´s Gehirn
und befreien auch die Nebenhöhlen. Ich habe die Band vor
kurzem live gesehen, wo sie etwas gezügelt wirkte, "Redemption"
ist jedoch pure Power, ist emotional, fesselt und macht sich bestimmt
ganz schick unterm Hardcore-Christbaum. (JH)
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***5***
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NELSON
"Before The Rain"
Frontiers Records
In
der Presseinfos wird das als das inoffzielle Debutalbum der Nelson
Brothers deklariert. Die Aufnahmen stammen samt und sonders aus
dem Jahr 1989. Nach Ihrem offiziellen Debut "After The Rain"
verzeichneten die Brüder doch einige Erfolge im AOR-Bereich.
Wer auf gut gemachten Melodic-Rock steht, kann auch hier bedenkenlos
zugreifen. Alles, was aus dem Nelson-Lager kommt, hebt sich immer
eine Spur vom Großteil der übrigen Melodic-Rocker ab.
Gutes Gespür für Melodien, die im Gegensatz zu vielen
ihrer Kollegen nicht kitschig wirken. (JH)
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***4***
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VEGA
"Kiss Of Life"
Frontiers Records
Im
ganzen Wust der kürzlich veröfftlichten Melodic-Rock-Scheiben
gehört das Debut von VEGA mit den Ex-Mitgliedern von KICK
zu den besseren. "Kiss Of Life" überzeugt mit eingängigen
Songs die durchaus radiotauglich sind, aber in good old germany
wahrscheinlich wieder kein Airplay finden werden, aus Mangel an
größeren Stationen. Der ganz große Wurf wird
VEGA mit "KOL" sicher nicht gelingen, da eben der Mainstream
derart überbevölkert ist und der Scheibe die Hitsingle
fehlt. Ich lass mich aber gerne eines besseren belehren. (JH)
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***4***
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THE
POODLES
"No Quarter - Live"
Frontiers Records
Zum
erstenmal hörte man von den Schweden im Jahr 2006, als sie
mit dem song "Night Of Passion" am Eurovision Song Contest
teilnahmen. Hier präsentieren The Poodles erstmals einen
Querschnitt durch ihre Schaffensperiode live.
Fans
von Hammerfall, Europe, Gotthard u.ä. können hier problemlos
zugreifen. Mir persönlich fehlt etwas der Schmiss und ein
bisschen mehr Aggressivität hätte dem ganzen auch nicht
geschadet. So tönen die 14 Songs etwas uninspiriert aus den
Boxen. Wie gesagt, gut, aber nicht bahnbrechend.
P.S.:Wer
schwedisch spricht, der versteht auch das Gesabbel zwischen den
Songs. (JH)
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***6***
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KENNY
WAYNE SHEPHERD
"Live! In Chicago"
Roadrunner Records
Joe
Bonamassa ist in aller Munde. Der Bluesrock erlebt, auch aufgrund
der vielen jungen Nachwuchsblueser, seinen 342. Frühling.
Aber einer, der schon Mitte der Neunziger mit seinem Hit "Blue
On Black" auf sich aufmerksam machte ist Kenny Wayne Shepherd.
Auf "LIC" versammelt er diverse Bluesgrössen um
sich. Gemeinsam bringen die Herren das Publikum im legendären
House Of Blues in Chicago total zum Ausflippen. Mit Recht !!!
"Live! In Chicago" ist eines der besten Blues-Rock-Live-Alben,
die ich bisher gehört habe. Kenny begeistert mit seinem Gitarrenspiel,
wie einst der legendäre Stevie Ray Vaughan. Wer hier was
zu kritisieren hat, hat meiner Meinung nach nicht alle Nadeln
an der Tanne. Suuuper. (JH)
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***5***
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HELSTAR
"Glory Of Chaos"
AFM Records
Irgendwie
haben HELSTAR versäumt sich an der Spitze der Trash-Szene
mit ihren damaligen Mitbewerbern Metallica, Slayer, usw.... festzusetzen.
Auch "Glory Of Chaos" klingt irgendwie so, als wüssten
die Jungs nicht so richtig, wo sie jetzt denn ihr Ei hinlegen
sollten. Das Ganze ist schon schön thrashig mit geilen Gitarren,
aber irgendwie funzt mich die Scheibe nicht bis zum totalen Ausflippen
an. Man wird den Eindruck nicht los, als wäre für die
eine Hälfte der Band das schwarze Metallica-Album das Höchste
der Dinge und für die andere "Hell Awaits". Wer
sich jedoch mit einer gesunden Mischung aus Thrash und melodischen
Passagen anfreunden kann, der darf aber bei "Glory Of Chaos"
bedenkenlos zugreifen. (JH)
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***5***
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NELSON
"Lightning Strikes Twice"
Frontiers Records
Mit
ihrem Debut 1991 sorgten die Nelson-Brothers gerade in Amiland
für allerlei Furore. "Lightning Strikes Twice"
wird dem in nichts nachstehen und grade in den USA wieder für
Aufsehen sorgen. Schöner Melodic Rock in der Tradition von
Rick Springfield, Bon Jovi und Konsorten ist Trumpf. Die Songs
sind abwechslungsreich und allesamt absolut radiotauglich. Zwischendrin
sorgt mal wieder ein straighter Boogie-Roller wie "Ready,
Willing And Able" für ein breites Grinsen. Die rührenden
Herz-Schmerz-Balladen ("To Get Back To You", "Take
Me There") dürfen natürlich auch nicht fehlen.
Teils ist das Ganze schon ein bisschen zu schwülstig, aber
in diesem Fall passt das ja wie Arsch auf Eimer. (JH)
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***5***
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ALLEN
/ LANDE
"The Showdown"
Frontiers Records
Drittes
Werk der Kollaboration der Herren Magnus Karlsson (Primal Fear),
Russel Allen (Symphony X) und Jorn Lande (Masterplan, Lande,...).
Im Angebot haben die Herren um Multiinstrumentalist Karlsson wie
immer hymnischen Melodic-Metal. Magnus Karlsson versteht sich
darauf, den zwei Ausnahmsängern Allen und Lande die Gesangslinien
auf den Leib, bzw. in den Hals zu schreiben und untermalt das
ganze mit verspielten, aber dezenten Dauer-Keyboards und kraftvollen
Metalriffs. Es gibt in diesem Sinne keinen schlechten Song auf
dem Album und jeder Melodic-Fan kann bedenkenlos zugreifen. Das
einzige, was mir zum jetzigen Zeitpunkt fehlt, ist der der sogenannte
"Hammersong", der dem album zur Höchstnote verhilft.
(JH)
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***6***
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DOOBIE
BROTHERS
"World Gone Crazy"
eagle records
Zehn
Jahre wartet man auf was Neues von den Meistern des California-Rocks.
Das Warten hat sich allerdings gelohnt. Die Doobies strotzen hier
nur so vor Spielfreude. Eingängige Hooks, großartige,
zeitlose Songs in einem modernen Soundgewand. Man fühlt sich
an Großtaten aus den Siebzigern/Achtzigern erinnert. Mal
gibt´s eingängige Rocker wie "Chateau", "Nobody"
reiht sich ein in Meilensteine wie "Jesus Is Just Alright",
beim Titelsong hört der Fuß gar nicht auf mitzuwippen.
"Young Man´s Game" ist ein schöner Boogie-Roller,
"My Baby" ist ein absolut entspannter Blues mit großartiger
Gesangslinie und schöner Akustik-Slide-Gitarre, die Akustikg-Ballade
"I Know We Won" wird unterstützt von Country-Legende
Willie Nelson. Ich kann hier jetzt noch ewig weiterschwärmen.
Wer in seiner Sammlung noch eine CD braucht, die die ganze Bandbreite
von Rock über Blues bis hin zu Jazz-Einflüssen sucht
und die gerne auch über Jahre hören möchte, kann
hier unbesorgt zuschlagen. Klasse. (JH)
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***5***
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PAVLOV´S
DOG
"Echo & Boo"
Rockville Music
Das Debut "Pampered Menial" sowie das darauffolgende
"At The Sound Of The Bell...) aus den frühen Siebzigern
gehören zu den Folk-Prog-Rock-Klassikern. Dann verschwand
Mitt der Siebziger eine der interessantesten Bands der damaligen
Zeit einfach von der Bildfläche, hinterliessen jedoch ein
großer Vermächtnis. "Song Dance" wurde von
Anfang der 80iger lange Jahre in jeder Rockdisco aufgelegt. Meldung
geisterten durch die Medien, wonach der Mann "mit der Stimme
aus einer anderen Welt" - David Surkamp - aus dem Leben geschieden
sein soll. Umso überraschender kam die Nachricht, dass Pavlov´s
Dog ein neues Lebenszeichen von sich geben.
"Echo
& Boo" ist ein Album, dass sich stark an den Folk-Prog-Wurzeln
der Band orientiert. Stimmige Folk-Rock-Songs ("Angeline"),
einfühlsame Balladen ("Angel´s Twilight Jump"),
die etwas abgedrehten Prog-Kompositionen "Echo & Boo"
und "The Death Of North American Industry Suite", schöne
Prog-Hymnen ("Calling Out For Mine") sowie das leicht
jazzig angehauchte "Jubilation" machen "Echo &
Boo" zu einem Album, dass problemlos auch als Output Mitte
der 70iger durchgeht. Über allem thront natürlich die
einzigartige Stimme von Sänger David Durkamp. Einzig der
etwas modernere Sound und die Produktion lassen vermuten, das
die Scheibe aus den heutigen Tagen stammt. Da muss man aber schon
genau hinhören. Kein Album für Partys, aber ein Muss
für alle Fans der ersten Alben, sowie ein Tipp für alle,
einfach mal ihr Spektrum erweitern wollen. Nix für Rocker.
(JH)
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***6+***
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POISON
SUN
"Virtual Sin"
Metal Heaven
"Sakkradi" ... so heisst`s bei uns in Bayern, wenn Dich
irgendwas komplett überrascht. So geschehen, beim Hören
vom Debut von Poison Sun. "Virtual Sin" ist ein Riff-Monster
allererster Güte, mit einer Klasse Vocalistin, nämlich
Martina Frank. An der Gitarre werkelt niemand anderer als Herman
Frank (Accept), der ebenso für die Produktion verantwortlich
zeigt. Lange Rede, kurzer Sinn. Eins der stärksten Alben, die
2010 veröffentlicht worden sind. 10 Songs voller Power, wahnsinnig
hammerharten Gitarrenriffs, Hooks, die schon beim ersten Mal hängenbleiben
und absolutem Spassfaktor. Der Opener "VooDoo" ist eine
der geilsten Heavy-Nummern ever, ebenso "Killer", ach
was, eigentlich sind alle klasse. Sound Spitze, Songs Super. Kaufen
und alles wird gut. (JH) |

***5***
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MICHAEL
BORMANN
"Different"
AOR Heaven
Irgendwie immer ein Geheimtipp, der es aber nicht zur großen
Nummer schafft. So oder so ähnlich kann man die Karriere des
Ex-Jaded Heart Sängers/Gitarristen bezeichnen. Obwohl er in
schön regelmässiger Reihenfolge immer wieder - teils saucoole
- Alben einspielt. Beim ersten Hören von "Different"
dachte ich mir, na ja, aber je öfter das Teil durchläuft,
umso besser gefällts mir. Schon der Opener "Life Is A
Miracle" ist ein schöner abwechslungreicher Kracher. Zwischendrin
wird mal auf der akustischen geklampft - "Mr. Rock´n´Roll
ist ein richter Spassmacher - dann gibt´s natürlich auch
Balladen die durchaus gefallen. Das einzige, was bei mir kompett
durch den Raster fällt ist die Schlußballade "Was
mir fehlt". Ansonsten ist "Different" ein richtig
gutes Rock-Album des Multiinstrumentalisten Bormann. (JH) |

***5***
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DAN
REED
"Coming Up For Air"
AOR Heaven
Nach seiner Neufindung in Indien und Jerusalem und dem Umzug mit
Sack, Pack und Studio in selbige Stadt beehrt uns Dan Reed mit seinem
neusten Output "Coming Up for Air". Allen, die auf einen
neuen Kracher aller "Slam" zu Network-Zeiten hoffen, sollten
besser die Finger davon lassen. Der neue Silberling ist nämlich
eher schöner Akustik-Pop/Rock. Einfühlsam beschreibt Dan
Reed in 12 Songs Stationen und prägende Orte seines Lebens
und Schaffens. Dies schafft er auf eine Art und Weise, wie man sie
wohl nicht erwartet hat. Mit seinen Mitmusikern Toni Medcalf und
Derek Shulman produzierte Reed ein Scheibchen, dass sein Faible
für´s Akustische näher beleuchtet. Es müssen
nicht immer Stromgitarren sein. Anspieltipp: "Candlelight"-
eine wunderschöne Ballade. Alles in allem komplett schön
zu hören. (JH) |
***5***
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ENTRAILS
"Tales From The Morgue"
FDA Rekotz
Okay, ich bin kein Death-Metaller, hab mich auch nicht sonderlich
damit beschäftigt, aber beim ersten Durchlauf von "Tales
From The Morgue", krachts aud den Boxen, das mir Angst und
Bange um mein neu erworbenes Equipment wird. Brutalste Riffs, Growls,
die man aber auch noch versteht, kein wüstes Geprügle
sondern ist in jedem song durchaus immer ein Struktur zu erkennen.
Ein Song wie "Voices" prügelt dem Hörer alles,
aber auch wirklich alles aus dem Körper, was denselbigen belastet.
Ich denke mit der Scheibe kann man auch Viren ausrotten. Wie gesagt,
ich bin kein Death-Metaller, aber mir gefällts. Produziert
wurde die Scheibe von keinem anderen als als von Legende Dan Swanö.
Das sagt soundtechnisch schon alles aus. Ich finds geil. (JH) |
***6+***
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METHODS
OF MAYHEM
"A Public Disservice Announcement"
ROADRUNNER RECORDS
"Tommy
is back". Nach dem überwältigenden Erfolg des ersten
MOM-albums das allerdings auch schon 11 Jahre zurückliegt,
fährt der Mötely Crüe-Drummer jetzt wieder so ein
Geschütz auf.
Tommy und sein Team (Produzent Scott Humphrey und Sänger/Gitarrist
J3) schrieben eine Reihe von Songs- und Songbausteinen, stellten
diese dann öffentlich ins Internet, damit jeder, der wollte
mit oder an diesen Songs arbeiten konnte.
Herausgekommen ist dabei ein Album, dass sich nicht so richtig
in eine Genre stopfen lässt. Auf den Party_mitgröler
"Drunk Uncle Pete" folgt mit der ersten Single "Time
Bomb" ein richtig schöner Rocker, der wiederum vom sehr
ruhigen "Louder" abgelöst wird. Und so geht das
ganze auch bis zum Schluss weiter. Nu-Metal-Anleihen gepaart mit
Beatles-Songfragmenten und Funk, bzw. HipHop-Einlagen und allerlei
World-Musik machen "A Public Disservice Announcement"
zu einem sehr starken und abwechslungs-reichen Album. In Zeiten,
in denen der Musikmarkt mit inem Haufen von nichtssagender Musik
überschwemmt wird, ist diese Scheibe ein Segen. (JH)
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***5***
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VILEFUCK
"What Lies Ahead Is Already Dead"
FDA REKOTZ
Debutalbum
der Band aus Schweden. Nach fünf Demos die erste komplette
CD. Man ist geneigt, nach dem VÖ-Datum gefragt, das Scheibchen
irgendwo Mitte/Ende der Achtziger einzuordnen. Soundtechnisch
staubtrocken produziert, was aber nicht zum Nachteil gereicht.
Man meint Sodom aus den Anfangstagen, sowie ein bisschen Destruction
und Kreator herauszuhören und zwar aus den Tagen, als sie
noch vor ein paar Metalheads irgendwor im Ruhrpott in feuchten
Kellern zuwerke gingen. Schnelle Songs, die dir ohne Rücksicht
auf Verluste voll auf die zwölf hauen. So muss das sein.
Schöner Old-School-Trash mit Death-Einflüssen. Cooles
Scheibchen. (JH)
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***6***
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STONE
SOUR
"Audio Secrecy"
ROADRUNNER RECORDS
Das nunmehr dritte Werk der Slipknot-Mitglieder, Sänger Corey
Taylor und Gitarrist James Root - und eins vorweg: es ist richtgi
klasse geworden. Man tut sich schwer es zu kategorisieren. Metal,
Alternative, Nu-Metal - es ist von allem was geboten. Schon der
Opener "Mission Statement" knallt dir die Birne aber so
was von gegen die Wand. "Dying" ist ein klassischer Heavy-Rock-Song,
die Ballade "Hesitate" ist einfach nur wunderschön,
der Rausschmeisser "Threadbare" beeinhaltet so ziemlich
sämtlich Stile der härteren Rockmusik die´s gibt.
"Audio Secrecy" hat das Zeug zu einem zeitlosen Klassiker,
da es die perfekte Mischung zwischen Gut und Böse, leise und
laut, brachialen Genickbrechern und sanften Herzstreichlern bietet.
Ich bin begeistert. (JH) |

***5+***
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BLACK
LABEL SOCIETY
"Order Of The Black"
ROADRUNNER RECORDS
"Zack is Back" - man durfte gespannt sein auf das erste
Album nach Ozzy und vor allem weil Mr. Wylde ja diesmal nüchtern
zu Werke ging. Nehmen wir´s gleich vorweg: ganz große
Überraschungen gibt´s nicht. Aber wie sollen uns BLS
auch sonderlich überraschen. Das der Gute Zack ja einer der
besten Gitarristen im Metal-Bereich ist, weiss ja jeder. Und genauso
geht er auch zu Werke. Allerdings stellt er sich dabei nicht sonderlich
in den Vordergrund sondern immer in den Dienst des Songs.
Ansonsten ist "Order Of The Black" ein Album, wie man
es erwarten konnte. Wo Black Label Society draufsteht ist auch Black
Label Society drin. "Parade Of The Black" haut dir so
richtig in die Fresse, "Overlord" erfreut alle Stoner-Fans.
"Darkest Days" und "Time Waits For No One" sind
schöne Balladen, "Black Sunday" eine coole Midtempo-Nummer.
Das Cover von Blind Faith´s "Cant Find My Way Home"
ist ebenfalls gelungen. Meiner Meinung nach hat das Album keinen
Schwackpunkt und ich glaube nicht das er was besseres fabriziert
hätte, wenn er noch gesoffen hätte. Thumbs up. (JH) |

***5***
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UNRULY
CHILD
"Worlds Collide"
FRONTIERS RECORDS
Sehr
starkes AOR-Album einer Band, die es in dieser Besetzung zum letztenmal
vor 16 Jahren gab.
Musikalisch ist das Ganze irgendwo zwischen Toto, Styx und Journey
anzusiedeln und hat meiner bescheidenen Meinung nach Riesen-Airplaycharakter.
Alles in allem eine sehr schöne, runde Sache. Die Songs sind
abwechslungsreich und wirken in keiner Phase langweilig. Songs
wie die Uptempo-Nummer "Life Death" warten mit orientalischen
Einflüssen auf, bieten krachende Riffs und mehrstimmige Hooklines.
"Neverland" erinnern ein bisschen an Free oder Bad Company,
der Rausschmeisser "Don´t You Know" hat den richtigen
"Feuerzeug-Hoch-Faktor". Fazit: Nichts für den
Headbanger - allen, die auf radiotaugliche Rockmusik stehen dürfte
"Worlds Collide" gefallen. Mir auch. (JH)
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***2***
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SUBHUMAN
"Profondo Rozzo"
MAPLEMETALRECORDS
Was das denn??? Alle Titel sind italienisch??? Macht aber nix,
da sowieso keine Sau versteht, was der gute Mann da für Laute
von sich gibt.
Ansonsten
gibt´s wüstes Death-Geprügle der allerschlimmsten
Art. Irgendwie fällts mir sogar schwer, das Ganze in irgendwo
zuzuordnen.
Sorry
Leute, ich muss das Ding rausschmeissen, sonst krieg ich´s
an den Nerven.
Gibts wirklich jemand, der sich sowas anhört? (JH)
P.S.: Die "2" gibts nur, weil die alle so schön
Gitarre spielen können.
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***4***
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MASSIVE
SLAVERY
"Global Enslavment"
MAPLEMETALRECORDS
Klasse
Debutalbum der kanadischen Death-Trash-Metaller. "Global
Enslavement" ist brutal, hart und böse. Hammerriffs
und die knarzigen Vocals von Sänger Jon passen zur Mucke,
wie Arsch auf Eimer. Songs wie "Global Enslavement"
und "Destroy, Rebuild, Repeat" kommen rüber wie
dein schlimmster Albtraum. Das einzige, was mit der Zeit auf den
Senkel geht ist das ewige Double-Bass-Getrommle. Mach langsam
Mann .... das geht auf die Hüfte.(JH)
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***5+***
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ROYAL
REPUBLIC
"We Are The Royal"
Roadrunner Records
Lasst
Euch bloss vom Cover des Debuts der vier Schweden Adam Grahn (v),
Hannes Irengard (g), Jonas Almen (b) und Per Andreasson (d) nicht
täuschen. Hier ist keine Boyband am Werk sondern eine Rotz´n
Roll Band, die eine sehr coole Mischung aus tightem Draufgängerrock
mit Punk-, Brit-Rock- und auch funkigen Einflüssen bietet.
Zwischendrin fühlt man sich mal an die unvergessenen Gluecifer
erinnert. Aber Royal Republic covern nicht, sie setzen neue Massstäbe
in Sachen Schwedenrock. Die Jungs haben Spass bei der Sache und
das hört man in jedem einzelnen Song.
Die gehen schon beim ersten Durchlauf ins Gehirn und machen einfach
nur Laune. Songs wie "Cry Baby Cry", "All Because
Of You" ... ach eigentlich alle. Geht in den Store, kauft
euch das Ding und habt ein Leben lang Spass damit. Abzüge
gibts nur in der B-Note, da ich der Meinung bin, die Produktion
hätte etwas räudiger ausfallen können.(JH)
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***6***
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AVENGED
SEVENFOLD
"Nightmare"
Roadrunner Records
" Wenn deine Albträume wahr werden..."
Die
Mitglieder von AVENGED SEVENFOLD waren gerade dabei, das Album
ihres Lebens zu schreiben. Doch plötzlich veränderte
ein Ereignis alles. Ihr Drummer Jimmy The Rev Sullivan
starb.
Sie hatten nicht nur ihren Drummer verloren, sondern auch ein
Familienmitglied einen Menschen, der seit Kindheitstagen
der beste Freund des Sängers M. Shadows und Gitarrist Synyster
Gates war und der im Laufe der Zeit als einer der erstaunlichsten
und talentiertesten Schlagzeuger im Rock Genre angesehen wurde.
Er wurde nicht nur von seiner Band, sondern auch von seiner erweiterten
Familie, den Fans, geliebt.
So
beginnt die Pressemeldung, als ich mir "Nightmare" von
Avenged Sevenfold vom Label runtergeladen habe.
Die Band hat sich irgendwann aufgerappelt und die Arbeiten am
neuen Album fortgesetzt. Die verbliebenen haben ihren ganzen Schmerz
und auch ihre Wut über den tragischen Verlust in dieses Konzeptalbum
gelegt. Diese emotionalen Ausbrüche hört man auch auf
"Nightmare". Alle Songs sind bis auf´s letzte
ausgefeilt. Abwechslungsreich, voller Power, viele Tempiwechsel
und über allem, die mal tragende, mal vor Schmerz schreiende
Stimme von Sänger Shadows.
"Nightmare" sehe ich als kommenden Meilenstein im Heavy-Rock.
Man gebe sich Songs wie "Burried Alive". Hier findet
man alles, was das Herz begehrt.
Viel besser geht´s nicht. (JH)
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***6***
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MURDERDOLLS
"Women And Children Last"
Roadrunner Records
Böse Lyrics, schneidende und saumässig groovende Riffs
und jede Menge Spass bieten die Murderdolls mit "Women und
Children Last". Heavy-Rock´n Roll in 14facher Ausführung
und immer voll auf die zwölf - so machen die Murderdolls
keine Gefangenen. Alle Songs sind knapp an der 4-Minuten-Grenze
und machen einfach nur Spass. Kein endloses Gitarrengegniedel,
sondern einfach nur drauflosrocken.
Die Murderdolls erfinden das Rad nicht neu, sondern bedienen sich
bei Altbewährtem ohne zu kopieren. Ein bißchen Alice
Cooper, ein bisschen Ozzy, mal was von Mötley Crüe (Mick
Mars steuerte die Solis auf "Blood Stained Valentine"
und "Drug Me To Hell" bei) zwischendrin Trash-Elemente
und alles versehen mit eigener, moderner Note, was angesichts
der Mitwirkens von Slipknots Joey Jordison ja auch kein Wunder
ist.
"Women And Children Last" ist das richtige Mittel um
mit dem verhassten Nachbarn richtig auf den Sack zu gehen. Killersong:
"Blood Stained Valentine" Geil. (JH)
|

***6***
|
CIRCLE
II CIRCLE
"Consequence Of Power"
AFM Records
Wenn ein Sänger einer ehemals grossen Band versucht "Das
Erbe der Band fortzuführen" ist das ja schon mehr als
einmal gehörig in die Hose gegangen. Zach Stevens, der ehemalige
Savatage-Shouter, versucht dies ebenfalls, allerdings mit Erfolg.
Mit "Consequence Of Power" haben "Circle II Circle"
ein erstklassiges Power-Album am Start. Gut, in einigen Passagen
ist die Savatage-Vergangenheit nicht zu leugnen, muss aber auch
nicht sein. Saustarke Riffs, gepaart mit der erhabenen Stimme von
Stevens und wahnsinnig abwechslungsreichen Songs - straighte Rocker,
doomige Stampfer und zum Abschluss die Ballade "Blood Of An
Angel" machen "Consequence Of Power" zu einem Anwärter
in die Top-Ten der stärksten Alben 2010. Anspieltipp: Alles,
da kein Schwachpunkt. Super. (JH) |

***5***
|
ELVENKING
"Red Silent Tides"
AFM Records
Starkes Album der Folk-/Powermetall-Band aus Italien. Ich hatte
schon die Befürchtung, das bei "Red Silent Tides"
der "Mittelalter-/Folk-Faktor" wieder überstrapaziert
wird. Gott sei Dank wurden meine Befürchtungen nicht bestätigt.
Ansonsten findet der Hörer auf "Red Silent Tides"
elf gute Power-Metal-Songs, die allesamt schon beim ersten Hören
hängenbleiben. Zwischendrin hantiert man gekonnt mit diversen
Instrumenten aus dem Folk-/Celtic-bereich. Eingängige Hooks,
abwechslungsreiche Songs, die zu keiner Zeit langweilig werden.
Anspieltipps: "The Cabal", "Possession", "You´re
Heroes Are Dead", "What´s Left Of Me". Fette
5. (JH)
|

***3***
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TAZ
TAYLOR BAND
"Big Dum Rock"
eagle records
Okay, er hat für die US-Dates für MSG eröffnet.
Ja, er ist auch ein guter auf seiner Explorer und nochmal ja, gute
Ansätze und Einstiege in die jeweiligen Songs sind vorhanden,
aber auch nurbruchstückhaft. Ansonsten ist "Big Dumb Rock"
nur was für alle, ein neues Instrumentalalbum für neue
Fingerübungen suchen. Es ist ja löblich, was der gute
Taz auf seinem Instrument alles kann, aber entweder werden die Songs
totgefiedelt oder sind einfach nur langweilig. Vielleicht wirds
ja besser, wenn sich jemand die Mühe macht und schreibt Texte
dazu. Ich hab mir CD oft angehört, aber es will um´s
Verrecken einfach nicht besser werden, oder ich bin dafür einfach
der Falsche zum Rezensieren. (JH)
|

***6***
|
RORY
GALLAGHER
"The Beat Club Sessions"
eagle records
Rund 15 Jahre nach dem Ableben des irischen Ausnahmegitarristen
folgt nun ein neues Output - the Beat Club Sessions. Braucht man
sowas? Ganz klares Ja. Live aufgenommen in den frühen Siebzigern
bietet sich dem Hörer Gallagher in Höchstform. Vor allem,
weil der gute Rory live - wenn er nicht gerade viel zu tief ins
Pint geschaut hat - bei seinen Songs immer noch eine Schippe draufgelegt
hat. "Laundromat", "Hands Up", "Sinnerboy",
"I Dont Kno Whre I´m Going", das fantstische "Messin´With
The Kid" um nur einige zu nennen begleiteten Gallagher auch
durch viele seiner Live-Auftritte. Absoluter Kauftipp - und das
sage ich nicht nur, weil ich ein riesengrosser Rory-Fan bin. (JH) |

***4+***
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ATHORN
- "Phobia"
AFM Records
Debutalbum der fünf Jungs aus Hannover die ihren Stil selbst
als "Symbionic Metal" bezeichen - was immer das auch sein
soll. "Phobia" bietet eine gute Mischung aus groovenden
Riffs, etwas komplexeren Songstrukturen, mal doomig angehaucht mit
schweren Gitarren ("Phobia"), mal experimenteller wie
"Emperor Of Ruins", das etwas an System Of A down erinnert.
Ich denke mal, dass die Scheibe erst bei mehrmaligem Hören
so richtig knallt. Einziger Kritikpunkt meinerseits: ziemlich viel
Gitarrengefidel. (JH) |

***6+***
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IRON
MAIDEN
"The Final Frontier"
Tja, wie bewerten wir denn nun den neuesten Silberling der Eisernen
Jungfrauen. Ich unterteil das Ganze jetzt mal:
1. Als "Maiden-Fan" der ersten Stunde.
Was ist das denn? Frage ich mich zumindest nach dem ersten Durchlauf.
Wieder kein zweites "Number Of The Beast"...Und dabei
hat es doch geheissen, es wäre eines der stärksten Alben
der Band. Weit gefehlt...was machen die denn da??? Das hat doch-
bis auf den urtypischen Sound - nichts mehr mit meinen Lieblingen
aus Zeiten von Killers, Number Of Th Beast, Powerslave und wie sie
alle heissen zu tun.
2. Als Musik-Fan der einen sehr weiten Horizont hat und immer
offen für neues ist.
Iron Maiden goes Prog-Metal!!! Das ist es, was mir zuallererst einfällt.
Sehr interessant beim ersten anhören, interessanter beim zweiten
und noch interessanter beim dritten mal anhören. Das längste
Maiden-Album aller Zeiten. Sphärische Intros/Outros, lange
epische Passagen, perfekt inszenierte Stil- und Tempiwechsel und
- auch wenn der Sound unverkennbar Maiden ist - bieten die Herren
Dickinson, Harris und Co. hier mal völlig neue Facetten, die
man einer Band, die sich immer im selben Genre bewegt, so wohl nicht
zugetraut hätte. Alleine für den Mut nichts auf den Mainstream
zu geben und das zu tun, was einem grade vorschwebt gibt´s
ne glatte sechs. Grandios. (JH)
|

***6+***
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BLIND
GUARDIAN
"At The Edge Of Time"
Nuclear Blast
Mit "At The Edge Of Time" melden sich die Jungs aus Krefeld
in der Metal-Welt zurück. Und wie sie das tun. "At The
Edge Of Time" ist eines der stärksten Alben, dass die
Herren, Kürsch, Olbrich, Siepne und Ehmke je veröffentlicht
haben. Wo fängt man hier mit dem Besprechen an? Alleine "Sacred
Worlds", "Valkyries" und "Tanelorn (Into the
Void)" sind der Beweis dafür, dass Blind Guardian die
Könige des hymnischen Powermetalls sind. "Curse My Name"
erinnert an "Bards Song", der Rest ist kraftvoll, die
Songs perfekt durchstrukturiert, glänzen teilweise in perfketer
Verspieltheit ohne zu langweilen. Nach den letzten beiden - nicht
ganz überzeugenden Alben - hauen die Jungs hier wieder ein
Schwergewicht raus, dass es locker und leicht mit "Nightfall
in Middle Earth" oder "Imaginations from the Other Side"
aufnehmen kann. Pflichtkauf für jeden Metaller.(JH)
|

***5***
|
KORN
"REMEMBER
WHO YOU ARE"
Roadrunner-Records
Treffender hätte man eine Albumtitel wohl kaum wählen
können. "KoRnIII - Remember who your are" ist der
Versuch, an die frühen Zeiten der Band anzuknüpfen,
was meiner Meinung nach nur bedingt von Erfolg gekrönt ist.
Sicher, die Songs wummern um einiges druckvoller aus den Speakern,
als noch bei den beiden Vorgänggeralben, alles in allem aber
will der Aggrofaktor, der die Band früher auszeichnete nicht
so richtig zünden. "Let The Guilt Go" erinnert
mich ein bißchen an "Twisted Transistor". Fazit:
"Remember who you are" ist eines der besseren Korn-Alben.
Songs wie "Lead The Parade" lassen hoffen, reichen aber
an die alten Glanzzeiten nicht heran, als man sich beim hören
eines KoRn-Albums den ganzen Frust eines beschissenen Tages von
der Seele hören konnte. Irgendwie hab ich den Eindruck, als
wollte man sich immer mehr im Prog-Metal etablieren und die Nu-Metal-Schiene
hinter sich lassen Anspieltipp hierzu: "The Past". Die
richtig kaputten Zeiten sind vorbei, von mir gibt´s trotzdem
ne 5. (JH)
|
***6+***
|
KICKHUNTER
- "ALL IN"
AFM-Records
Saugeiles Klassik-Hard-Rock-Album, dass jedem Freude bereiten dürfte,
dessen Klangspektrum von den Stones über Bryan Adams bis Journey
oder auch Deep Purple und Rainbow reicht. Gute Abgehnummern, super
Produktion, einfach nur gut. Anspieltipp: das ganze Album. Macht
Laune. Höchstnote 6 (JH)
|

***4***
|
KISKE/SOMERVILLE
-
" Kiske-Somerville"
Frontiers Records
Was kommt dabei raus, wenn man den Ex-Helloween-Sänger musikalisch
mit einer amerikanischen singer/Songwriterin zusammensteckt? Genau
das, was uns Michael Kiske und Amanda Somerville hier präsentieren.
Das Ganze hat irgendwie den Charakter von einer Mischung aus Nightwish,
klassischen Einflüssen und Blackmores Night mit Darmverschluss.
Zwischendrin hört man wieder verschiedene Helloween-Basics.
Die Songs sind irgendwie alle schon mal dagewesen und plätschern
so vor sich hin, ohne komplett zu enttäuschen´ aber auch
ohne zu begeistern. Wer´s braucht... (JH)
|
***5***
|
STAN
BUSH - "Dream The Dream"
AFM-Records
Empfehlung an alle Foreigner-, John Waite- und Bryan Adams-Fans.
Sollten Euch die letztgenannten zum Hals raushängen, greift
einfach bei "Dream The Dream" zu. Gut gemachtes Mainstream-Rockalbum,
dass Im Indianer- und Cowboyland wohl einiges erfolgreicher sein
wird als in unseren Landen. Damit sind wir wieder bei meiner Lieblingsfloskel:
Mr. Bush erfindet auch das Rad nicht neu, aber das muss ja auch
nicht sein.Und ausserdem ist "Sam´s Theme (The Touch)`
ein Hammersong.. (JH)
|

***3***
|
TWO
FIRES - Burning Bright
AFM-Records
AOR rules. Burning Bright stellt man ins Regal direkt neben Journey
und Survivor. Viele Songs des Albums sind schon sehr nahe an eben
genannten Originalen. Mir fehlt am gesammten Album das gewisse Quäntchen
Eigenständigkeit, die eine Band haben sollte,. um sie von den
Mitbewerbern unterscheiden zu können. Genau das kriegen - meiner
Meinung nach - Two Fires eben nicht hin. Deswegen gibt,s auch nur
ne 3. (JH)
|
***4+***
|
DANZIG
- DETH RETHC SABAOTH
AFM Records
Tja,der Glen, die olle Socke...meldet der sich doch tatsächlich
nach einer Ewigkeit wieder mal mit ner neuen Scheibe. Um es vorweg
zu nehmen, diejenigen, die auch früher schon Glen´s Stimme
als grenzwertig ansahen, werden auch mit "Deth Reth Sabaoth"
nicht wirklich glücklich werden. Und auch mir fällt´s
schwer, die Mischung aus Doors, Misfits und den doomigen Zwischenteilen
richtig gut zu finden. Gut, der Opener "Hammer Of The Gods"
zeigt schon, zu was Danzig fähig wäre, der Rest ist irgendwie
nicht Fleisch und nicht Fisch. Auch auf die Gefahr hin, dass mich
die Hardcore-Fans steinigen werden, aber ich hätte mir was
schmissigeres erwartet.(JH) |
***4***
|
BURDEN
OF GRIEF- "Follow The Flames"
Massacre Records
Der 5. Silberling der deutschen Melodic-Thrash-Deather. Produziert
diesmal von Legende Dan Swanö.Ich bin ja im Thrash, bzw.
im Death-Metal nicht ganz so beheimatet, da mir das Ganze immer
mehr zu einem nichtssagenden Einheitsbrei verkommt, nach dem Motto
"Kennste eine, kennste alle", was natürlich auf
die unsägliche vielen Neurerscheinungen von neuen Bands zutrifft.
"Follow The Flames" macht wohl auch dem gemeinen Klassik-Power-Metaller
Spass. "Follow The Flames" rifft und thrasht sich durch
11 Songs, denen etwas mehr Abwechslung nicht geschadet hätte.
So geht´s halt einfach straight away.
Einzig
und allein die Zugaben-CD mit 8 Coverversionen (u.a. "Hell
Ain´t A Bad Place To Be von AC/DC - schrecklich) hätte
man sich schenken können.
Anspieltipp: "Born In Fire"(JH) .
|
***5+***
|
IRON
FATE - "Cast In Iron"
Massacre Records
Klassik-Metal aus deutschen Landen, dem haben sich die Newcomer
Iron Fate aus Goslar verschrieben. Bei den ersten Takten merkt man
schon um was es bei "Cast In Iron" geht - nämlich
schönen "Old-School-Metal" vorwiegend "Priest-beeinflusst".
Ohne Schnörkel und voll auf die zwölf. Highlight des ganzen
Albums ist zweifelsohne das Organ des Sängers Denis Brosowski.
Jenner schreit sich die Seele aus dem Leib wie einst der grosse
Onkel Rob Halford in seinen besten Tagen. Nicht neu das Ganze, aber
frisch und super gemacht und macht einfach Laune...(JH) |

***4+***
|
RAVEN
- "Walk Through Fire"
SPV/STEAMHAMMER
Mal
was neues von den Gallagher-Brüdern Mark & John, kompletteiert
durch Drummer Joe Hasselvander. Tja schon in den Achtzigern lieferten
RAVEN gute Metalscheiben ab,
die aber wohl auch aufgrund des hohen Schreigesangs von John etwas
sperrig daherkamen, und nicht so richtig zünden wollten.
(Deshalb blieb ihnen wohl auch der Sprung zur ganz großen
Metalband der 80ties verwehrt.) Dieses trifft auch ein wenig auf
vorliegendes Album zu. Im Grunde nicht schlecht, technisch gut,
Gesang nicht mehr so arg mit Geschreie vermischt, aber hmm. Sie
läuft gut neben her, aber der Große Wurf isses ned.
Für Fans schnörkellosem NWOBM sicher ein Pflichtkauf.
Alles andere Probehören, weil bei jedem Hördurchgang
kommt sie besser. Anspieltipp: Running Around In Circles. Benotung
schwierig. (Joey)
|

***6***
|
YOSO
- "Elements"
Frontiers Records
Immer wieder neue Supergroups...braucht das noch jemand? Im Falle
von YOSO ein ganz klares JA... Hier finden sich Musiker von YES
(Tony Kaye, Billy Sherwood) und TOTO (Bobby Kimball) zusammen und
legen mal eben so ein klasse Album wie "Elements" hin.
Hier stimmt alles, jedes Instrument tritt da auf, wo es Sinn macht.
Kaye und Sherwood errichten gewaltige Soundwälle und über
Sänger Bobby Kimball (TOTO) braucht sowieso nicht diskutiert
zu werden. Johnny Bruhns (Gitarre + Background Vocals) und Scott
Conner (Drums, Percussion, Background Vocals) komplettieren die
Band.
Zwischendrin werden Elemente aus der Weltmusik verwendet - siehe
Titeltrack und Opener "Yoso"., "Return To Yesterday".
Ansonsten gibt´s hier nicht mehr viel zu schreiben. "Elements"
und wird zusammen mit einer Bonus live CD veröffentlicht auf
welcher die Band eine Kombination aus alten und neuen Klassikern
performt. Das neue Songmaterial auf "Elements" begeistert
durch eine optimale Symbiose der typischen Soundgewänder von
TOTO und YESSo muss AOR-Rock/Rockmusik anno zwozehn klingen. (JH) |
***6***
|
MOLLY
HATCHET - "Justice"
SPV/Steamhammer
Selten
hat es eine Band geschafft, über so lange Jahre konstant
eine gute CD nach der anderen abzuliefern. "Justice"
gehört meiner Meinung zu den Highlights der Band. Eingägnige
Intros und Melodien gefolgt von kompromisslosen Gitarren-Riffs,
die den Southern-Metal der Jungs, bzw. doch schon gesetzteren
Herren aus Jacksonville ausmachen. Emotionale Balladen ("As
Heaven Is Forever", "Fly with the Angels - Somer´s
Song"). der Titelsong "Justice" schlägt in
die selbe Kerbe wie das kultige "Fall Of The Peacemaker"
und der Rest besteht aus knallharten Abgehnummern und der Hymne
"American Pride". Super...(JH)
|

***2***
|
TERRA
NOVA - "Come Alive"
Frontiers Records
Nach
fünfjähriger Pause meldet sich das holländische
Trio wieder mal mit einem Album. Warum eigentlich? Ich sags mal
so: nach dem ersten Hören musste ich mich zum zweiten quälen.
Was aber nicht unbedingt daran liegt, dass die Songs durchweg
schlecht sind.Nein, der Opener "Come Alive" und das
darauffolgende "Fighting Yourself" haben gute Ansätze,
werden aber von Tastenmann Ron Hendrix total kaputtgedudelt. Der
Rest bietet seichte, bis sehr seichte AOR-Kost mit wiederrum brauchbaren
Ansätzen, die, wenn nicht durch die Keys zerstört werden
einfach abgeleiert klingen. Besonders schlimm ist der Refrain
bei "Under Pressure". Terra Nova versuchen verschiedene
Einflüsse (TOTO, JOURNEY, YES, QUEEN, usw..)zu einem Ganzen
zu vereinen, was meiner Meinung nach nur sehr bedingt funktioniert
hat. (JH)
|

***4+***
|
TERRY
HARNELL & MERCURY TRAIN-
"Round Trip"
Frontiers Records
Der ehemalige TNT-, Westworld- und Starbreaker -Sänger Tony
Harnell meldet sich mit einem retrospektivischem Album zurück.
Harnell fing sich sprichwörtlich unbekannte Musiker von der
Strasse zusammen und verpasste einigen Songs seiner früheren
Bands ein akkustisches Gewand. Herausgekommen ist dabei ein Album,
an dem Fans der Eagles, der Black Crowes, Melissa Etheridge und
derlei aber auch Freunde der Gotthard-Balladen (erinnert ein bisschen
an "Open") ihre Freude haben dürften.
Man merkt den Herren hier den Spass und die Freude an, den sie
beim umarrangieren und einspielen des Albums gehabt haben dürften.
Wie
gesagt "AKKUSTIKALBUM" - nix zum Birne schütteln.
Läuft gut durch... (JH)
|
***6***
|
Y&T
- "Facemelter"
Frontiers Records
13
lange Jahre haben uns Y&T auf ein Studioalbum warten lassen
und hauen uns dann so mir-nix-dir-nix ein Output wie "Facemelter"
um die Ohren. Zugegeben, anfangs war ich etwas skeptisch, aber
gleich beim ersten Hören hat´s mich schlcihtweg umgehauen.
Hardrock, so wie er sein muss. "Facemelter" bietet eine
derat ausgewogene Mischung aus eingängigen Melodien, sägenden
Riffs und richtig coolen Grooves, das es dir schlichtweg die Schuhe
auszieht. Was mich aber meisten fasziniert ist die staubtrockene
Produktion, die dem ganzen noch das I-Tüpfelchen aufsetzt.
Ich laber hier nicht mehr lange rum: ab in den Store und kaufen.
Absolutes Highlight. (JH)
|

***6***
|
Vince
Neil - "Tattoos and Tequila"
Frontiers Records
Mr.
Neil gibt sich die Ehre....und haut mal eben so ein Solo-Album
auf den Markt. Zwei brandneue Songs und 9 Coverversionen - da
fragt sich doch der normale Mensch: "Wer braucht den sowas?"
Und ich sag dann drauf: "Jeder, der Spass am Hard-Rock hat
und ein gutes Album - auch wenn nicht viel eigenes dabei - zu
schätzen weiss". "T&T" ist jetzt nicht
der Weissheit letzter Schluss aber macht von vorne bis hinten
Spass. Mein Anspieltipp: Das Scorpions-Cover "Another Piece
Of Meat". Auch wenns Wetter noch nicht passt, aber "Tattoos
& Tequila" ist ein Anwärter auf die Cabrio-CD 2010.
(JH)
|

***6***
|
RATT
- "Infestation"
Roadrunner Records
Ich
konnte zu den absoluten Hochzeiten der Ratten in den Achtzigern
nicht viel bis gar nix mit der Mucke anfangen. Wenn ich mir "Infestation"
anhöre, weiss ich eigentlich gar nicht, warum. Vielleicht,
weill sich die Jungs im Laufe der letzten zwei Jahrzehnte weiterentwickelt
haben und mehr wert auf die Songs, als auf die perfekt gestylte
Frisur legen? Hard Rock pur, ohne Schnörkel. Sänger
Stephen Pearcys Stimme klingt rauh und mMn tiefer und ausgegelichener
als früher und passt einfach wie Arsch auf Eimer zu den absolut
eingängigen Songs. Neben Pearcy gehören auch Gitarrist
Warren DeMartini, Drummer Bobby Blotzer, Bassist Robbie Crane
und der neue Gitarrist Carlos Cavazo zur Band.
Die Songs rocken und rollen, dass einem das Herz aufgeht und werden
aber nach 3., 12., 37., 48 Mal auch nicht langweilig.
Subjektives
Fazit meinerseits: Früher: na ja... anno 2010: geil...Vielleicht
muss ich aber nur noch mal die alten Scheiben aus dem Schrank
holen. (JH)
|

***5***
|
Pretty
Maids - "Pandemonium"
Frontiers Records
Mit
den Pretty Maids ist das immer so eine Sache. Die Band gibt´s
seit gefühlten hundert Jahren, aber ausser "Future World"
will nix so richtig bei rumkommen. Nicht anders ist das bei "Pandemonium".
Die Herren Ronnie Atkins und Ken Hammer mit ihren Mitstreitern
liefern hier ein grundsolides Hard-Rock-Album ab, aber eben nix
zündendes. Nicht Fleisch und nicht Fisch. Ich will hier niemandem
abraten und die Hardcore-Fans werden meine Kritik sicher auch
nicht nachvollziehen können, aber leider schöpfen die
Pretty Maids ihr sicherlich vorhandenes Potential auf "Pandemonium"
wieder nicht aus. (JH)
|
ohne
Bewertung
|
Triumph
- "Greatest Hits"
Frontiers Records
Eine
der erfolgreichsten Bands der 70er und 80er macht wieder von sich
Reden. Leider nur mit einem remixten Album ihrer grössten
Hits. Alle die Triumph kennen, werden vielleicht scharf auf die
DVD mit 11 Videos und diversem Bonus-Material sein, allen anderen,
die sich gerne mal mit der Mucke der ausgehenden 70ern beschäftigen
möchten kann ich nur raten, sich das Teil zuzulegen. (JH)
|

***5***
|
Masterplan
- "Time To Be King"
AFM Records
"Die
Rückkehr des Königs" hätte den Albumtitel
wohl noch übertroffen. Megashouter Jorn Lande ist wieder
zu Masterplan zurückgekehrt. Hat sich absolut gelohnt, den
"Time To Be King" präsentiert sich als Melodic-Metal-Album
der Kategorie 1. Schön harmonisch, kraftvolle Gitarren, Synthies
als Bereicherung im Background und über allem thront Jorn
Lande mit seiner Mega-Stimme. Die glasklare Produktion rundet
das Ganze schön ab. Unter Strich braucht "Time To Be
King" keinen Vergleich mit den absoluten Größen
des Melodic-Power-Metal scheuen.(JH)
|

***5***
|
Shadowside
- "Dare To Dream"
S4
Das
Multikulti-Projekt von Shadowside haut mit "Dare To Dream"
genau in die Kerbe von Hard Rock und Heavy Metal. Gut...Reviews
sind immer ein Stück weit subjektiv, aber meinen Nerv haben
die vier Musiker um Sängerin Dani Nolden absolut getroffen.
Nichts verspieltes sondern einfach Hard-und Heavy-Rock straight
und eingängig. Die Produktion ist auf das nötigste reduziert
und hört sich an, als wenn´s in der Garage aufgenommen
worden wäre. Einen absoluten Megahit bietet "Dare To
Dream" jetzt nicht unbedingt, aber des Ding läuft töfte
durch. (JH)
|

***6+***
|
Vanden
Plas - "The Seraphic Clockwork"
Frontiers Records
Der
gemeine Halswirbeltester kann hier sofort aufhören zu lesen.
Vanden Plas haben mit "The Seraphic Clockwork" ein Konzeptalbum
am Start, das sich ohne Zweifel seinen Platz in der Geschichte
Prog-Metal sichern wird.
Bombastisch aufwändige Orchesterarrangements, Keyboard- und
Bläsersätze gepaart mit hammerharten Riffs und eingängigen
Melodien in sensationell aufgebauten Songs. Meiner Meinung nach
stimmt hier alles, aber auch wirklich alles. Jeder Song für
sich ist ein kleines Meisterwerk, das zu einem homogenen Gesamten
gipfelt.
Die Band fasst diese Story auf ihrer Homepage kurz so zusammen:
"Die
Story des Konzeptalbums erzählt von der Zeitreise des im
16. Jahrhundert in Rom lebenden Protagonisten, der aufgrund einer
Vision vom Ende der Welt in die Mühlen einer alttestamentarischen
Prophezeiung gerät. Er reist zurück ins Jerusalem des
Jahres 33 n. Chr., wo er sich seiner gottgewollten Bestimmung
stellen muss."
Hammeralbum.... (JH)
|

***5***
|
Wicked
Sensation - "Crystallized"
Metal Heaven
2006
wurde das Projekt "Wicked Sensation" auf Eis gelegt,
zum Leidwesen vieler Rock/Melodic-Metal-Fans. War doch das 2002er
Debut "Reflected" in aller Munde. Schnell war vom "Newcomer
des Jahres" die Rede. Aufgrund des Ausstiegs von Ur-Sänger
Robert Soeterboek geriet das Ganze jedoch etwas ins Stocken. Gut,
das Gründer und Gitarrist Michael Klein das Thema nie ganz
abgeschlossen hat und 2009 die Zusammenarbeit mit Originalsänger
Soeterboek wieder aufgenommen werden konnte.
Herausgekommen
ist dabei ein abwechslungsreiches Melodic-Metal-Album an dem viele
Freude haben werden. Schneidende Riffs, Melodien die schön
beim ersten Hören hängen bleiben, wie beim starken Opener
"Better World" und dem darauffolgenden "My Turn
To Fly" mit Helloween-Sänger Andi Derris. die Keys befinden
sich da, wo sie hingehören - dezent im Hintergrund.
Fazit: saustark (JH)
|
|

***6***
|
Triosphere
- "The Road Less Travelled"
AFM Records
Klasse
Powermetal aus Norwegen. Alles überragend die Stimme von
Bassistin Ida. "TRLT" ist vollgepackt mit mitreissenden
Melodien, schneidenden Riffs, ist abwechslungsreich und wird zu
keiner Sekunde langweilig. Mehr gibt´s dazu nicht zu sagen,
bzw. zu schreiben. Höchstnote... (JH)
|

***3***
|
Crystal
Viper
"Defender Of The Magic Circle"
Live in Germany
AFM Records
Das
Powermetal auch anders geht beweisen "Crystal Viper"
mit ihrer aktuellen Livescheibe "Defender Of The Magic Circle".
Es reicht einfach nicht aus Power-Metal nur über die Gitarren
zu definieren, denn die sind ok. Ansonsten kommt das Ganze für
mich aber ziemlich uninspiriert aus den Boxen und Frontfrau Gabriel
unterzieht mein Nervenkostum spätestens mit Ihrem "OOOOOH.....OOOOOH-Gejammer"
bei "Shadows On The Horizon" einer extremen Belastungsprobe.
Ob man ein Live-Album auf einem Festival aufnehmen muss, auf dem
sich ohrenscheinlich grad mal ein paar Metalheads tummeln soll
jeder für sich selber entscheiden.
"DOTMC" wurde 2009 auf dem Magic circle Festival aufgenommen
und enthält den bisher unveröffentlichten Song "Secret
Of The Black Water" (erscheint auf dem nächsten Longplayer).
Sorry Leute, aber ist wohl nur was für "Die-Hard-Fans".
(JH)
|

***5***
|
Magica
- "Dark Diary"
AFM Records
Nightwish-Fans
aufgepasst. Die rumänische Band "Magica" öffnet
ihr "Dark Diary". Darin enthalten sind 11 Power-Metal-Perlen,
die durch und durch mitreissende Melodien bieten. Getragen von
absolut megamässigen Riffs und der betörenden Stimme
von Fronterin Ana Mladinovics bietet das "Schwarze Tagebuch"
ein Powerpaket voller Emotion. Ich könnte mir vorstellen,
dass auch der ein oder andere "Blackmores Knight"-Fan
hier nicht unbedingt weghören wird - allein der Stimme wegen.
Zur Höchstnote reichts leider nicht, da der absolute Hammersong
fehlt. (JH)
|
***6***
|
:::TESLA
- "Alive in Europe":::
Frontiers Records
Na
sowas aber auch...da präsentieren uns Tesla nach 25 Jahren
und bisher einem Akkustik-Live-Album (Five Man Accoustical Jam,
das auch die Ära der "Unplugged-Sessions" einläutete)
ihr erstes echtes Live-Album. Aufgenommen in verschiedenen Locations
ihrer letztjährigen Europatour, spielen sich Jeff Keith (v),
Frank Hannon (g), Brian Wheat (b), Dave Rude (g) und Troy Luccketta
den Arsch ab, als ob´s kein Morgen mehr geben würde.
Hier wird abgerockt, man hört fast die Fans das Bierchen
zischen und kann förmlich den Schweiss riechen. Die Setlist
läst (fast) keine Wünsche offen: "Forever More",
"Modern day Cowoby", das geniale "Hang Tough",
"Signs", usw...
Wer
schon länger auf eine absolut geniale Live-Scheibe gewartet
hat, dem sei gesagt: Das Warten hat sich gelohnt. Kann man ungehört
kaufen. Geile Scheibe...(JH)
|
***6+++
|
:::
AIRBOURNE - "NO GUTS, NO GLORY" :::
Roadrunner Records
Wie
macht man weiter, wenn man das Hammeralbum des Jahres 2008 veröffentlicht
hat, Newcomer des Jahres wurde und in aller Munde beim gemeinen
Hard- und Heavy-fan ist? Ganz einfach: man tut das, was man am
besten kann und wirft nach "Runnin´wild" mit "No
Guts, No Glory" ein Album auf den Markt, dass seinem Vorgänger
in nichts, aber auch in gar nichts nachtsteht. So - und nur so
- muss harter Rock klingen. Anspieltipps: das ganze Album ohne
Ausnahme. In den Store gehen - nicht anhören - einfach kaufen.
Airbourne vereinen alle Stärken von AC/DC, Rose Tattoo, Krokus,
Broken Teeth, und wie sie alle heissen. Die Schwächen der
eben genannten lassen sie einfach weg. "No Guts, No Glory"
groovt und fetzt wie Sau. Und sollten sich die Nachbarn wegen
des Lärmpegels beschweren: Scheiss drauf, Regler auf 10 und
nochmal hören und nochmal und nochmal und....Man verzeihe
mir meinen Begeisterungsanfall - aber ist halt so...(JH)
|
***5***
|
:::
CRASHDIET - "Generation Wild":::
Frontiers Records
Sehr schönes, melodisches Hard-Rock-Album im 80´s-Retro-Style.
Für alle, die Sebastian Bach und Skid Row aus den ausgehenden
80ern und frühen 90ern vergöttert haben, werden an "Generation
Wild" ihre wahre Freude haben. Hammerriffs gepaart mit hymnischen
Vocals ohne altbacken zu wirken. Alles in allem "very sleazy".
Anspieltipps: "Armageddon" und "Chemical". Bei
letzterem Song ist man irgenwie der Meinung als hätten sowohl
Def Leppard als auch die Beatles irgendwie daran mitgearbeitet.
"Generation Wild" hat bestimmt das Zeug um auch bei großen
Radiostationen Airplay zu kriegen. Einziger Kritikpunkt (ja, ich
fast an allem irgendwas aussetzen): Der Scheibe fehlt irgendwie
der letzte, absolute Killersong. Ansonsten aber 5 von 6 Punkten.
(JH) |
***5***
|
:::
TAKING DAWN - "TIME TO BURN" :::
Roadrunner Records
Das
aus Las Vegas nicht nur überschuldete Glücksritter kommen
beweisen die vier Jungs von "Taking Dawn" mit ihrem
Debutalbum "Time To Burn". Power-Metal mit deftigem
80`s-Einschlag, hymnischen Refrains, aber trotzdem verdammt schnell
und ordentlich gerotzt bietet sich dem Hörer. Gut hier und
dort wird mal ein bisschen gemopst - "Fight Em with Your
Rock" hat ordentlich was von Mötley Crüe´s
"Kickstart My Heart" - aber was soll´s... Ich
möche hier nicht den Eindruck des Plagiats erwecken, nein,
im Gegenteil, "Time To Burn" führt das in einer
modernen Art und Weise fort, was in den Achtzigern begonnen wurde
nur halt mit zeitgemässem Einschlag. Und das Fleetwood-Mac-Cover
"The Chain" ist einfach nur geil...
Ich bin nur mal gespannt, ob die Jungs auch live das halten können,
was sie auf CD versprechen. "Taking Dawn" sind Support-Act
von "Airbourne" und wenn sie´s nur halbwegs hinkriegen,
dann hab ich ein bisschen Angst um meine Ohren. Einziges Manko
- und deswegen auch nicht die Höchstnote - ist die etwas
zu glatte Produktion. Wär´s etwas "dreckiger"
würd ich glatt ne "6" vergeben.(JH)
|
***6***
|
:::ASIA
- "Omega":::
Frontiers Records
Für
alle, die´s noch nicht wissen:
ASIA ist definitiv nichts für Headbanger, Träger von
umgedrehten Kreuzen, Leute die sich liebend gerne auf Friedhöfen
aufhalten, Kirchenanzünder, bierbäuchige Kuttenträger
mit fettigen Haaren. "Omega" setzt einfach die "Asia-Tradition"
fort und ist nichts anderes als ein Prog-Rock-Album oder eher
ein Pop-Rock-Album wie man es besser nicht machen könnte.
Alles, was die Herren Steve Howe, Carl Palmer, John Wetton und
Geoff Downes hier zusammenmusizieren könnte in-sich-stimmiger
nicht sein.
Ich
weiß nicht in wievielen Line-Up´s ASIA schon unterwegs
waren, aber halten wir´s mal dem Statement, das Gitarrist
Steve Howe zur Reunion von sich gab: "This is the REAL ASIA,"
says guitarist Steve Howe. "There have been other versions
of the band, but this original line-up is the one that the public
truly embraced. Since we only toured for a couple of years, it
will be nice, finally, to play for audiences all over the world,
many of whom never had a chance to see the group in concert."
"Omega"
ist ein Album zum entspannen, träumen, sich wohlfühlen,
aber auch zum laut hören, damit die musikalische Perfektion
der 12 tracks geniessen kann. Ich kann´s nur wärmstens
empfehlen. (JH)
|
***5+***
|
::: RAVENRYDE -
"IN THE SPIRIT OF DARKNESS" :::
8TON MUSIC(BSC/ROUGH TRADE)
Halleluja...starkes, bzw. saustarkes
Debut von RAVENRYDE, der neuen Formation von Ex-Blue-Cheer-Gitarrist
Didi Saller. Schon beim ersten Durchhören bleiben die Songs
im Ohr hängen. Didi´s Gitarre "sägt"
sich durch die Songs, ohne sich absolut in den Vordergrund zu
stellen. Mit Drummer Andy Gmeinwieser, Bassist Hans Leikam, Keyboarder
Jan Nagel und Shouter Matt Joseph (geile Röhre) haben sich
hier fünf Vollblut-Rocker gefunden, die perfekt miteinander
harmonieren. Stilistisch liegt "In The Spirit Of Darkness"
irgendwo zwischen Black Sabbath, Dio und Uriah Heep ohne billig
kopiert zu wirken. Stattdessen verschmelzen diese Einflüsse
zu einem absoluten Hammeralbum was die Songs und deren musikalische
Umsetzung betrifft. Mit "If I Was King" und "love
Will Find It´s Way" gibts auch zwei wunderschöne
Balladen, in denen sich Sänger Matt mit einer - mir bis jetzt
noch unbekannten - Dame stimmlich duelliert. Das machen die beiden
dermassen gut, dass sich sogar mir als "Balladenkritiker"
die Nackenhaare aufstellen. Anspieltipps: das stampfende "Demon",
die Abgehnummern "Ryde with the Pack" und "Unholy
Ground"...eigentlich alles.
Abzüge gibt´s für mich in der B-Note, sprich,
die Produktion wird der Qualität der Songs und der Musiker
nicht ganz gerecht. Hier fehlt mir etwas die Power, die dem Ganzen
noch die Krone aufsetzt. Ansonsten gibt´s nichts zu meckern
und ich freu mich auf das Nachfolgealbum. Also lass knacken Didi...(JH)
|
***6***
|
:::
FM - "METROPOLIS" :::
AOR HEAVEN - Soulfood
Zuallererst:
NIX für Headbanger, sondern Melodic-Rock mal härter,
mal softer...wie´s halt sein soll. Was die Herren Overland,
Goldsworthy, Jupp, Davis und Kirkpatrick mit "Metropolis"
abliefern ist allererste Sahne. Jedes Lied durchdacht, kein Instrument
dominiert, sondern alles harmoniert perfekt miteinander. So muss
sich Rockmusik anhören. Wer mit Journey, Magnum, Free, Bad
Company und Konsorten kann, wird diese Scheibe lieben. Anspieltipp:
Track 4 - "Flamingo Road". Sechs mit Stern...ohne Kompromisse...einfach
ein geiles Album... (JH)
|
***4+***
|
:::KITTIE
- "IN THE BLACK" ::::
Massacre Records
Schönes
Metal-Brett mal klassisch, mal trashig. Einziges Manko an dieser
Scheibe: mir fehlt etwas die Innovation in den Songs. "In
the Black" ist ein gutes Metal-Album, allerdings ohne große
Höhepunkte. Handwerklich alles top - und Frontlady Morgan
Lander ist nicht nur visuell ein Hingucker. (JH)
|

***5***
|
:::
WINTERS VERGE - "Tales of Tragedy":::
Massacre Records
Klassisches
Metal-Album von Zyperns Metal-Export Nr.1. Abwechslungsreich,
hymnisch, mystisch klasse Gitarren. Beim ersten Hören blieben
die Songs sofort im Gehörgang hängen. Blind Guardian-Fans
sollten hier bedenkenlos zuschlagen. Böse Geister werden
hier Plagiatismus wittern, aber man muss ja nicht jedesmal das
Rad neu erfinden. Ich find´s klasse. (JH)
|

***5***
|
:::
CREMATORY - "INFINITY" :::
Massacre Records
Wo Crematory draufsteht ist auch Crematory drin. Mehr will ich
zum neuen Silberling der deutschen Gothic-Metal-Vorreiter gar
nicht schreiben. Vielleicht eine Spur düsterer und mit etwas
verfeinerter Keyboard-Arbeit bietet Infinity dem Goth-Fan genau
das, was er erwartet. Ansonsten überzeugt Infinity durch
tonnenschwere eingängige Gitarrenriffs. In der Crematory-Tradition
was das covern von Songs betrifft, haben sich die Jungs diesmal
an "Black Celebration" von Depeche Mode ausgetobt. Schönes
Ding. (JH)
|
***5***
|
:::SERPENTINE
- "A TOUCH OF HEAVEN" :::
AOR HEAVEN
Achtung an alle Journey-Fans. Serpentine liefern mit "A Touch
Of Heaven" ein erstklassiges AOR-Album ab. Ganz in Tradition
von Neil Schon & Co. wissen die fünf Herren um Sänger
Tony Mills auf ganzer Linie mit eingängigem Radio-Rock zu überzeugen.
Irgendwie fühlt man sich beim Hören ein bißchen
in die 80ziger zurückversetzt. Anspieltipp: Track 5 "Let
Love Rain Down". Klasse... (JH) |
***6***
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STATE OF ROCK - "A POINT OF DESTINY"
Metal Heaven
Zweites Projekt um den charismatischen Sänger Tony Mills. Anders
als bei Serpentine stehen hier die Keys ein bißchen zurück
und die Gitarren im Vordergrund. Gut zu hören beim Opener "Black
& Blue" und "Count me out". Überhaupt lädt
die ganze Scheibe so richtig schon zum mitwippen ein. (JH) |

***4***
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ANGELS OF BABYLON- "KINGDOM OF EVIL"
Metal Heaven
Was haben wir denn hier. Dave Ellefson (Ex-Megadeth) und Drummer
Rhino (Ex-Manowar) machen gemeinsame Sache. Sänger Davod Fefolt
(klasse Stimme) und Klampfer Ethan Brosh vervollständigen das
Quartett, das sich ganz dem Black Sabbath-lastigen Heavy Metal verschrieben
hat. Ich sag´s mal so: ist gut zu hören, aber die ganz
großen Überraschungen fehlen hier und ausserdem übertreibts
der gute Brosh etwas arg mit seinen Solis. Mein Favorit: "Oh
How The Mighty Have Fallen".(JH) |

***5***
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:::SHYLOCK
- "ROCK BUSTER"
Metal Heaven
"Rock Buster" ist ein solides Hard-, bzw./Heavy-Album.
Die Songs gehen gut ins Ohr und sorgen für gute Laune (bei
mir zumindest - aber ist ja bekanntlich alles subjektiv). Der eine
oder Andere Hörer wird beim Gesang vielleicht Abstriche machen.
Frontmann Matthias Schenk bewegt sich stimmlich schon ziemlich auf
den Wegen von Bonfires Claus Lessmann. Ansonsten werde ich mir aber
"Rock Buster" mit Sicherheit häufiger zu Gemüte
führen. Favorite-Song: "Dawn".(JH) |

***4***
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::CORONATUS-
"FABULA MAGNA"
Massacre Records
Deutscher Goth-Metal ganz in der Tradition von Within Temptation
und Nightwish. Wobei hier der Klassik-Faktor wohl mehr beansprucht
wird, als bei den vorher genannten. Ausgewogene Mischung aus deutschen
und englischen Texten. Zwischendrin überreichen sich die beiden
Frontfrauen die Sangesparts, was wohl auch nicht jedermanns Geschmack
ist. Insgesamt fehlen mir die spontanen Highlights auf der ganzen
Scheibe, auch was das Songwriting betrifft. Aber wals soll´s:
Ich hab auf alle Fälle schon schlechters gehört.(JH) |
***5***
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::ELYSION
- "SILENT SCREAM"
Massacre Records
So und nicht anders würden sich in heutiger Zeit Agnetha und
Annafrid von ABBA anhören, wenn sie die Schnarchtüten
Benny und Björn endlich artgerecht entsorgt haben. Schöne,
eingängige Epic-Metal Songs, ohne große Schnörkel.
Elysion werden mit Silent Scream wohl nicht die ganz große
Musikgeschichte schreiben, die allerdüstersten Gothicer werden
wohl auch die Nase rümpfen. Aber ich finde, Silent Scream ist
durchweg ein schönes Epic-album geworden, das sich auch mal
ein Klassik-Rocker wie ich mehrmals anhört. Ausserdem gefällt
mir die Stimme von Frontfrau Christianna...aber ich war ja auch
kürzlich bei "ABBAMANIA". (JH) |
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