|
Der
Mann hat was zu erzählen und zwar aus einem bewegten Musikerleben.
Im Grunde genommen wurde es nie still um den Mann aus Fontana,
Kalifornien, einem Ort, in dem es nur Orangenhaine, Weinberge
und Hühnerfarmen gab.
Hagar
schreibt in seinem Buch über sein Verhältnis zu seiner
Familie, gibt Einblick in sein Liebesleben, lässt auch wenig
weg, was er verbockt hat und geht ziemlich detailliert auf seine
"Beziehung" zu Eddie Van Halen ein, den er mal liebt
und im nächsten Moment auf den Mond schießen könnte
und macht keinen Hehl daraus, wie geil es sein kann ein Rockstar
zu sein.
"The
Red Rocker" bedient dabei sich mal im Fundus der Kraftausdrücke,
lässt den Leser aber auch immer wieder an seinen Gefühlen
teilhaben. Subjektiv betrachtet könnte man den einen oder
anderen Van-Halen-Bruderdialog weglassen und auch sonst sind immer
wieder Passagen dabei, die etwas langatmig wirken.
Fazit:
"RED" ist ein lesenwertes Buch für alle, die auf
Musikerbiographien abfahren. Für den Literaturnobelpreis
wird´s wohl nicht reichen, aber den hat "Mr. Cabo Wabo"
wohl sowieso nicht eingeplant. (JH)
|