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& EVENTS |
WISHBONE
ASH und FABIAN ANDERHUB in der "Alten Mälzerei"
Von Jürgen Hüsemann |
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Regensburg.
Wer die "Alte Mälzerei" in Regensburg kennt, der
weiß, dass das einer der geilsten Clubs in ganz Bayern ist.
Wenn dann dazu ein Package daherkommt, dass zum einen ungehobelten
Bluesrock und zum anderen feinfühlige Double-Lead-Gitarren
bietet, dann schlägt das Herz des Classic-Rock-fans schon
mal bis zum "Gurgelzapferl", wie man bei uns in Bavaria
so schön sagt. Aber Eins nach dem Anderen.
Ich muß ganz ehrlich sein, ich habe von Fabian Anderhub
bis letzten Donnerstag zwar einiges gelesen, aber noch nichts
gehört, live schon gleich gar nicht. Kurz nach 21.00 Uhr
entern vier Herren ohne großes Getöse die Bühne
in der Mälze und präsentieren Blues-Rock vom Feinsten,
was das Publikum schon nach dem ersten Song mit viel Applaus quittiert.
Nach dem Blues, bzw. Blues-Rock ja im Moment ja wieder absolut
trendy ist und Leute wie Joe Bonamassa, Henrik Freischlader und
Konsorten in aller Munde sind, macht sich mit dem Schweizer Fabian
Anderhub und seiner Band das nächste sehr interessante "Blues-Ding"
auf, um für Furore zu sorgen. Live rockten die Jungs leider
ohne Hammond-Orgel, die auf den beiden Studioalben die ohnehin
schon sehr guten Songs noch zusätzlich veredelt. Anderhub
und Band boten einen Klasse-Mix aus eigenen Songs und zwei (zumindest
mir bekannten) Coverversionen von J.L. Hookers "Dimples"
und ZZ TOP "Just Got Paid", das auch der letzte Songs
eines Gigs war, den alle Gäste in der Mälzerei in den
höchsten Tönen lobten. Ich habe mit Fabian noch vereinbart,
in den nächsten Tage ein größeres Mailer-Interview
zu machen, das bis Anfang März auf unserer Seite, sowie im
nächsten Print-Magazin erscheinen wird.
Fabian Anderhub - begeisternder Blues-Rock
Nach kurzen Differenzen zwischen Soundanlage und Technikern machten
sich Wishbone Ash auf, Songs aus 40 Jahren Bandgeschichte, als
auch neues Material von ihrem Album "Elegant Stealth"
unters Volk zu treiben.
Nach den ersten Klängen des Openers "The King Will Come"
hatten Andy Powell, Muddy Maninnen, Bob Skeat und Joe Crabtree
das Publikum schon auf ihrer Seite und daran änderte sich
auch bis zum Ende des Konzertes um halb eins nichts mehr. Eine
ausgewogene Mischung von neuen und alten Songs wurden in ihrem
unverkennbaren Sound präsentiert. Einziger - wohlgemerkt
subjektiver Kritikpunkt - ich hätte gerne "Time Was"
gehört. Weitere Highlights: "Warrior", "Jailbait",
"The Pilgrim", "Phoenix" und als Abschluß
das geniale "Blowin Free".

WISHBONE
ASH präsntierten Klassiker aus 40 Jahren Bandgeschichte.
Lange
Rede, kurzer Sinn: Wahnsinnig geiler Abend in der Mälze mit
Bands, die es verstehen ehrliche Rockmusik zu machen und denen
es wurscht ist, ob in der aktuellen Location 2, 20 oder 200 Leute
sind. Wishbone Ash ist über jede Kritik erhaben und über
Fabian Anderhub wird man in nächster Zeit mehr hören
und lesen, da der Typ und seine Mitmusiker einfach eine klasse
Live-Performance bieten und auch zwei CD´s am Start haben,
die jeden Blues- und Blues-Rock-Fan ansprechen dürften. (Text
+ Fotos: JH)
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Heavy
Ride rockt das Jazz an der Donau
Grafenauer Band spielte im Rahmen des BY-on Projektes den Support
für Toto in Straubing
Von Alois C. Braun |
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Spätestens
seit ihrem Auftritt mit Schandmaul im knackvollen Zenith können
große Menschenmengen Heavy Ride nicht mehr schocken. Im
Gegenteil: Das Quartett lief auch beim Auftritt mit Toto zur Höchstform
auf. Das volle Zelt am Straubinger Hagen wartete zwar auf Toto,
doch dauerte es nicht lange, bis die Niederbayern aus Grafenau
auch die härtesten Fans des Headliners auf ihrer Seite hatten.
Das war Rock'n Roll pur!
Getrübt wurde das Vergnügen lediglich für die Band
selbst, durch ein paar technische Probleme auf der Bühne.
Probleme, die die Musiker mehr als professionell meisterten. Alois
C. Braun war vor Ort: "Man hat gemerkt, dass Heavy Ride inzwischen
eine riesige Liveerfahrung hat und die meisten Probleme locker
wegsteckt, so dass das Publikum meist gar nichts davon mitbekommt."
Braun ist Leiter des von Bayerischer Staatskanzlei und Initiative
Musik gGmbH geförderten BY-on Projektes beim Rock.Büro
SÜD. Und dieses Spitzenförderprojekt hat den Auftritt
in Straubing erst möglich gemacht. "Veranstalter Ralph
Huber war sofort begeistert von der Idee beim Jazz an der Donau
auch Newcomer von BY-on mit Supportgigs zu unterstützen.
Solch ein Engagement kann man nicht hoch genug bewerten!"

Und
auch Heavy Ride war trotz dem Gewinn des Schooljams, dem erwähnten
Auftritt mit Schandmaul und Konzerten in Los Angeles sehr angetan
von der Möglichkeit mit Toto auf einem renomierten Festival
zu spielen - und auch noch das gesamte Zelt zu rocken. Doch nicht
nur das Publikum war restlos begeistert von Heavy Ride und bildete
beim Signieren von CDs am Merchandise-Stand eine lange Schlange.
Auch die Unterhaltungen mit Steve Lukather und David Paich backstage
in lockerer Atmosphäre sorgten für viel Freude, zumal
beide Heavy Ride auch für Fotos und Autogramme zur Verfügung
standen.
Nicht ganz so entspannt war dem Vernehmen nach der amerikanische
Tourmanager von Toto. Der nämlich untersagte sogar einem
Team des Bayerischen Rundfunks Aufnahmen vom Konzerte der Headliner.
Deshalb kamen Heavy Ride und BY-on in den Genuss gefilmt und im
Dritten des Bayerischen Fernsehens gesendet zu werden."
Der Link auf die Sendung ist hier:
http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/rundschau/jazz-jazz-an-der-donau-kultur-ID1310737393579.xml
Weitere Infos über BY-on gibt es unter www.by-on.net.
Im "Info"-Bereich ist ein tolles Imagevideo über
das Projekt mit Statements von Bands und Coaches.
Alle
Fotos: Alois C. Braun
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CLASSIC
ROCK NIGHT - TEN YEARS AFTER, THE SWEET, MANFRED MANN`S EARTHBAND
23.07.2010 Moos |
Starkes
Package, dass sich da in unsere Gefilde gewagt hat. Zuallererst:
Das Wetter... Ja, es gibt einen Gott, denn bis auf ein paar Regentropfen
blieb´s absolut trocken. Leider haben wir bis auf den letzten
Song den Auftritt unserer Freunde von "NIGHTRAIN" verpasst.
Schade, war aber aufgrund emsiger Terminhatz nicht zu ändern.

Als sich dann die Woodstock-Veteranen von TEN YEARS AFTER auf die
Bühne bewegten, wurd´s mir schon ein bisschen flau im
Magen. Ich hab die Herren Anfang der Neunziger noch mit Alvin Lee
live erleben dürfen und war gespannt, wie sich Joe Gooch den
als Frontmann so machen würde. Kurz gesagt: Super. Der Mann
ist eine ware Rampensau. Ich habe selten eine so coole Performance
gesehen. Die Lässigkeit, mit der Gooch TYA-Klassiker wie "Love
Like A Man" oder "Goin´Home" nach seiner Fasson
interpretiert und welche Bereicherung er auch bei den "neuen"
Songs der "Nach-Lee-Ära" ist ... Chapeau.

Als ich vor etwa zwei Jahren "The Sweet" live in Passau
sah war ich enttäuscht über einen Auftritt, der an Langeweile
und Unlust von Andy Scott und seinen Mitstreitern nicht zu über-
und nicht zu unterbieten war. In Moos hingegen waren ihre Hits wie
"Ballroom Blitz", "Little Willie", "Blockbuster"
oder auch "Love Is Like Oxygen" hingegen echte Kracher.
Dynamisch rockten The Sweet auf der Bühne, als wären sie
noch in den Zwanzigern. Die Optik der Herren (besonders die "Old-School-Perücke"
mit der Bierplauze von Herrn Scott) war jedoch ziemlich gewöhnungsbedürftig.
Aber was soll´s ....

Headliner des Abends war Manfred Mann mit seiner Earthband. Musikalisch
vom Allerfeinsten, einzig der Übergang vom bluesgetränkten
Rock von TYA zu der Partymucke von The Sweet zu den überdimensiol
langen Soloeinlagen der Mannen um den Ausnahmekeyboarder und Songwriter
liess die Stimmung im ersten Teil des Auftritts etwas in den Keller
sinken. Als die Band dann die "radiobekannten" Hits "Fox
On The Run", "Blinded By The Light" und Konsorten
auf das Publikum abfeuerte, waren alle wieder happy.
Fazit: Grandiose Location, klasse Bands, gute Stimmung, gutes Futter
und natürlich reichlich vom guten Arco-Stoff machten diese
Classic-Rock-Night zu einem echten Konzerthighlight in Niederbayern.
Bitte mehr davon. (Bilder und Text: JH) |
Das
Hammer -Event, Bon Jovi rockt vor 67 000 in München
Sonntag, 12. Juni 2011 (Bild+Text: Robert Prager) |
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Obwohl
erst um 18:00 Uhr Einlass war stauten sich bereits um ca. 15:00
Uhr die Autos an den Parkplatz Einfahten.
WOW...
als ich vor 24 Jahren, Bon Jovi das erste Mal als Hairspraiy -
Rocker auf dem "Monsters of Rock" sah, konnte man noch
nicht ahnen, welch ein Weltstar Bon Jovi einmal wird.
Bei
den 67.000 Fans im Olympiastadion war es wohl eine von Anfang
an beschlossene Sache: Heute wird Bon Jovi gefeiert, egal was
kommt. Und so schaukelten sich die Band und ihr Publikum gegenseitig
hoch, dass es fast schon nicht mehr höher ging. Sage und
schreibe drei Stunden, lang Hits am laufenden Band.
Und
mit diesem Programm, das sofort zur Sache kommt, kann ohnehin
nichts schief gehen: Als Opener Raise Your Hands" und
der Klassiker You Give Love A Bad Name", und schon
steht das ganze Stadion Kopf. Ein Lächeln hier, ein schelmisches
Grinsen dort wer kann, der kann. Gleich darauf gehts
weiter im Hit-Reigen mit Little Runaway", Blaze
Of Glory", Bad Medicine" und dem Party-Knaller
Its My Life".
Dazwischen
auch noch ein bisschen Message mit Love and Peace, Menschenwürde
und Freiheit in dem Song We Werent Born To Follow";
Mandela, der Dalai Lama, Martin Luther King und Co. grüßen
von der Leinwand.
Musikalisch
am interessantesten im Poprock-Zirkus: Ein sparsam intonierter
Set auf einer kleinen Bühne abseits des Hauptgeschehens,
mitten im Publikum. Mann für Mann folgt die Band ihrem Frontman
ins Gewühl, erst Gitarrero Richie Sambora, dann der Rest,
und bieten herrlich arrangierte Versionen von Bed Of Roses",
Ill Be There For You" und Bells Of Freedom",
Gänsehaut garantiert.
In
der Zugabe dann Wanted Dead Or Alive", Always"
und Livin On A Prayer" und alle singen
mit. Einfach nur genial!!!!
- Setlist:
Raise
your Hand
You
Give Love a Bad Name
Born
to Be My Baby
We
Weren´t Born To Follow
In
These Arms
Runaway
It´s
My Life
Blaze
of Glory
Captain
Crash & the Beauty....
Bad
Medicane/ Rock you Like a Huricane/ Old Time Rock´n´Roll
The
More Things
Lay
your Hands
When
We Were Beautiful
Bed
of Roses I´ll Be There or you
Bells
of Freedom,Acoustic
Who
Says you Can´t Go Home
I´ll
Sleep When I´m Dead
Someday
I´ll Be Saturday Night
Have
a Nice Day
Keep
the Faith
- Erste
Zugabe:
Dry
Country
Wanted
Dead ot Alive
Always
Livin´
on Prayer
- Zweite
Zugabe:
Therse
days
Blood
on Blood
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HENRIK
FREISCHLADER
29.04.2011 Club REIGEN - Wien |
| Mit
seinem neuesten Output "Still Frame Replay" im Gepäck
ist der gebürtige Wuppertaler auf Tour. Sein Ruf als exzellenter
Live-Performer mit einer sehr tighten Backingband ist ihm auch schon
weit über die Grenzen des Landes vorrausgeeilt. So ist der
"Reigen" im 14. Bezirk in Wien proppevoll, als um 20.30
Uhr Henrik Freischlader mit seinen Jungs die auf die Bühne
geht.

Präsentiert
werden über zwei Stunden feinster Blues und Bluesrock überwiegend
von seinen zwei letzten Alben "Recorded by Martin Meinschäfer"
und "Still Frame Replay". Gequälte Gesichtszüge
beim Solo sind nicht seins. Freischlader inkl. Band legen eine
Spielfreude an den Tag, dass einem das Herz aufgeht. Neben seinen
Künsten an der Gitarre hat Freischlader eine Stimme, die
ihn aus hunderten von anderen Sängern hervorhebt.
Verzerrte
Gesichtszüge bei Solos sind nicht seins, stattdessen lächelt
er, als er sich an Solos macht. Mal mehr, mal weniger. Nie verliert
er den Überblick, nichts ist gekünstelt, alles improvisiert
und - so wie er im Interview in dieser Ausgabe selber sagt - komm
orgen wieder und du hörst ganz andere Solo´s vor ersten
bis zum letzten Ton.
Irgendwie
hat man den Eindruck, er will gar nicht im Vordergrund stehen,
aber wer so aussergewöhnlich spielen und singen kann, der
muss einfach die Rampensau sein. Namentlich erwähnt muss
natürlich auch seine Band werden, die ebenso einen Wahnsinnsjob
erledigt. Bassist Theofilos Fotiadis, Drummer Björn Krüger
und den Mann an der Hammond-Orgel Moritz Fuhrhop sind mittlerweile
ein eingespieltes Team und haben auch abseits der Bühne viel
Spass miteinander.
Bei
Henrik Freischlader sieht Gitarre spielen einfach aus. Er steh
das ganze Konzert mit der Lederjoppe auf der Bühne ohne zu
transpirieren. Er wird einfach eins mit seiner Gitarre, egal ob
bei Rockern "Stil Frame Replay" oder "Do Did Done".
Im Zugabenteil gibt er einfach mal eine Hommage an sein großes
Vorbild Gary Moore ("Parisienne Walkways") oder Jimi
Hendrix ("Crosstown Traffic") zum Besten. Er kopiert
nicht, er grüsst nur alles seine Helden und zeigt kurz, dass
er´s auch Original kann, aber es ihm lieber ist, alles durch
seinen eigenen Stil aufzuwerten.
Freischlader
fragt dezent im Publikum nach, was bei "What´s My Name"
noch für ein böses Wort im Mittelteil kommt und erntet
auf diese Weise erste Feedbacks für sein aktuelles Album.
Und
ich steh nach der letzten Zugabe da und find´s einfach nur
scheisse, dass es schon vorbei ist. Was heisst schon...? Der gemeine
Konzertbesucher drückt 25 Euro für zweieinhalb Stunden
exquisite Darbietung im Bereich Blues und Bluesrock ab. Das ist
mehr als gerechtfertigt. Anschließend gibt´s ganz
ungestresst Autrogramme und Fotos und alle erfüllen bereitwillig
Fanwünsche. Ja, auch das gibt´s noch.
Und
bevor ich jetzt noch anfange mich in Schwärmereien zu verlieren.
Sucht Euch die Tourdaten und zieht Euch Henrik Freischlader und
Band live rein. Super!!!
Text+Bild: JH
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RICCARDO
PEROTTI & ALOIS C. BRAUN
30.10.2010 Haidmühler Hof |
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Das
Musik absolut barrierefrei und grenzübergreifend sein kann,
bewiesen am Samstag, den 30.10. Alois C. Braun aus Regensburg
und der gebürtige Ecuadorianer Riccardo Perotti bei ihrem
Auftritt im Haidmühler Hof.
Erst
zwei Tage vorher von erfolgreichen Ihrer Tour durch Litauen -
die noch mit Alberto Caleris absolviert wurde - zurückgekehrt,
liessen sich die beiden Singer/Songwriter den Reisestress nicht
anmerken und begannen nach Besuch des sehr schmackhaften Buffets
um 21 Uhr ihren Auftritt mit "La Paz" - einer lateinamerikanischen
Ballade, mit deutsch-spanischem Text. Im ersten Teil boten die
beiden dem Publikum gefühlvolle Balladen, teils soliert,
teils im Duett. Die Gäste in der Bar des Hotels quittierten
dies mit ungläubigem Staunen. "Lateinamerika" im
tiefsten Bayerischen Wald ist ja auch so nicht unbedingt zu erwarten.
Nach
einer kurzen Pause zogen Braun/Perotti das Tempo an und banden
auch das Publikum häufiger ins Geschehen mit. Manch einer
wollte sein "Rythmusei" gar nicht mehr hergeben. Nur
beim Mitsingen haben sich die meisten dann doch nicht getraut.
Ist ja auch gar nicht so einfach, wenn man aufgefordert wird,
mal eben so einen Refrain in Spanisch mitzusingen. Bei "Andarele"
- ein Song der zum Schluss immer schneller wird - waren dann aber
auch alle anwesenden Gäste mit dabei und unterstützten
die beiden Gitarristen auf der Bühne.
Fazit:
Schöne, gefühlvoll ansprechende Akustik-Gitarrenmusik
mit inspirierenden Gesangslinien in einem absolut passenden Ambiente.
So und nicht anders muss man diesen Auftritt einfach beschreiben.
Man fühlte sich in irgendeiner Weise an den "Buena Vista
Social Club" erinnert. Wer sich dieser Art von Musik verbunden
fühlt, dem kann ich nur dazu raten, sich die CD des Trios
"Perotti-Caleris-Braun" - "THE MIAMI SESSIONS"
zu besorgen und sich die Jungs auch mal live zu geben.
Danke
Alois für einen sehr schönen Abend - Gracias Riccardo.
(JH)
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Spider
Murphy Gang & STATUS QUO
27.10.2010 Olympiahalle München |
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Das
"bayerisch-britische Gipfeltreffen", so wurde im Vorfeld
dieses Konzert untertitelt. Wenn man bedenkt, das beide Bands
an diesem Abend über 30, bzw. 45 Jahre auf der Bühne
stehen, dann ist der Begriff "Gipfeltreffen" durchaus
angebracht. Dementsprechend war die Oylmpiahalle bis auf den letzten
Platz ausverkauft. Große Audition für - zumindest eine
- große Band.
Die
Spiders hatten ja in der Oly-Halle sowas wie ein Heimspiel und
den Heimvorteil nutzten sie auch. Sämtliche Gassenhauer "Rock´n
Roll Schuah", "Skandal im Sperrbezirk", "Schickeria"
- dies jedoch in einer Art "Grateful-Dead-Gedächtnis-Jam",
kurz alles, was sich die Fans, die wegen der Spider Murphy Gang
kamen erhofft hatten.
"Phänomenal"
- anders kann man die Show der Stats nicht beschreiben. Wie immer
konzentriert sich der Fokus bei Status Quo auf die Herren Rossi
und Parfitt, während ihre ausgezeichneten Mitmusiker und
Bandkollegen eher zur Randerscheinung verkommen. Damit können
die Herren Bown, John "Rhino" Edwards und Matt Letley
aber wohl auch ganz gut leben.
Status
Quo brennen auch nach über 40 Jahren on stage immer noch
ein sagenhaftes Feuerwerk an guter Laune und ihrem Drei-Akkorde-Rock
ab. Ich hatte die Ehre Rossi und Parfitt kurz hinter der Bühne
zu treffen und stellte die Frage, ob sie denn ihren vierten Akkord
jetzt schon gefunden hätten, worauf Francis Rossi meinte,
sie würden ihn in diesem Leben wohl nicht mehr finden. Aber
wer braucht sowas schon bei dem vorhandenen Katalog an Superhits.
"What
You´re Proposin´", "Whatever You Want",
"Living On An Island", "In The Army Now",
"Rockin´All Over The World", das obergeile "Juniors
Wailing" als erste Zugabe. Super. Würde die Band alles
spielen, was das Publikum sich erhofft hätte, so stünden
wir heute noch in der Halle.
Liebe
Leute .... am 25.06.2011 gibt´s dasselbe Package nochmal
"open air" auf dem Königsplatz in München.
Hinfahren und anschauen. Unbedingt.
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Lost
in Confusion, Pussy Palace, Pepperman´s Friend
3. September 2010 Spiegelau- Alte Sägehalle
Saukalt
war´s und zum Rauchen musste man trotz teilweise offener
Halle raus gehen, was eigentlich nie so richtig Stimmung aufkommen
ließ. Trotzdem war´s eigentlich nicht schlecht besucht
- zumindest für Spiegelauer Verhältnisse.
Zur Sache: Den Auftakt bildeten "Lost In Confusion"
aus Regen. Eine Band die rotzt und rockt und punkt und und funkt
und, und, und ...Die vier Jungs wissen, was man auf der Bühne
machen muss, damit das Publikum Spass hat.
Im Anschluß daran absolvierten Pussy Palace ihren Auftritt.
Die Band - zum Grossteil aus Zwiesel - versuchte keine Gefangenen
zu machen, hatte aber ebenso mit der Faulheit der Besucher zu
kämpfen, mal ihren Platz unter Gaststrahler zu verlassen,
wie vorher "Lost In Confusion". Ansonsten gibts auch
über diesen Gig nix, aber auch gar nix zu meckern. Straighter
Kick-Ass Rock von ganz unten. Macht einfach Lust auf mehr.
Zum Abschluss gab´s dann die volle Dröhnung Chili Peppers.
Die RHCP-Coverband "Pepperman´s Friend" präsentierte
eine Querschnitt durch die ganze Schaffensperiode der Mannen um
Sänger Anthony Kiedis. Nachdem ich das Original vor drei
Jahren auf ihrer letzten Tour on stage gesehen habe, musste ich
mich gestern mehrmals selber dran erinnern, dass da eigentlich
eine Coverband auf der Bühne steht, so überzeugend coverten
die Jungs den eigenwilligen Funk-Rock der Original-Peppers.
Fazit des Abends: Wetter ok, draussen rauchen scheisse weil´s
der Stimmung abträglich ist, ansonsten musikalisch ganz großes
Kino, leider nur zu wenig Besucher. Selber Schuld Leute, da habt
ihr was versäumt. (JH)
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LOST
IN CONFUSION |
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| PUSSY
PALACE |
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| PEPPERMAN´S
FRIEND |
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KISS&
TAKING DAWN
20.05.2010 Wien - Stadthalle |
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Ich
persönlich mag ja die Mucke von TAKING DAWN und hatte auch
schon das, äh.....Vergnügen mich mit Ihrem Gitarristen
Mikey Cross zu unterhalten. Sie hatten an diesem Abend eben das
Glück/Pech, das sie als Opener für KISS fungierten.
Dementsprechend leise wurden die vier Jungs aus Las Vegas abgemischt.
Oder es liegt vielleicht auch an der großen Klappe von Bandleader,
Lead Gitarrist und Sänger Chris Babbitt - man weiß
es nicht. Alles in allem war´s schade, das ein Großteil
der bereits gut gefüllten Stadthalle den Gig gar nicht so
richtig wargenommen hat, weil´s einfach soundtechnisch zu
schlecht war.
Töne nicht getroffen, schlechter Sound und was weiß
ich nicht alles, war über die ersten Konzerte von KISS im
Rahmen ihrer "Sonic-Boom-Tour" zu lesen. Zumindest in
Wien war davon nichts, aber auch gar nichts zu merken.

Speziell die "Altherrenriege" um Gene Simmons und Paul
Stanley wusste - bis auf die eine oder andere stimmliche Ruhepause
(Mr. Stanley ist ja auch nicht mehr der Jüngste) - komplett
zu überzeugen und zeigten dem Wiener Publikum alles, was
eine Kiss-Show ausmacht. Viel Hydraulik, viel Feuer, viel Blut
und jede Menge Klasse-Songs quer durch 40 Jahre Bandhistorie.
Setlist:
Modern Day Delilah
Cold Gin
Let Me Go, Rock and Roll
Firehouse
Say Yeah
Deuce
Crazy Crazy Nights
Calling Dr. Love
Shock Me
Schlagzeug-Solo
Im An Animal
100.000 Years
I Love It Loud
Love Gun
Black Diamond (mM der Beste Song des Abends)
Detroit Rock City
I Was Made For Lovin You
Zugaben
God Gave RocknRoll To You
Rock And Roll All Nite
Allzugerne hätte alle noch "Strutter", "God
Of Thunder", "Shout It Out Loud" gehört, aber
irgendwann muss ja mal Schluss sein und aufhören soll man
bekanntlich ja auch, wenn´s am schönsten ist.
Fazit dieses Abends: "You want the best, you get the best".
Selten traf dieser Intro-Satz so den Nagel auf den Kopf, als bei
der Wien-Show. "Kiss as Kiss can" in dieser Form sind
und bleiben Kiss das, was sie immer waren . "The Greatest
Rock´n Roll-Show on Earth":
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AIRBOURNE
& TAKING DAWN
08.03.2010 München - Tonhalle |
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Text+Fotos:
Jürgen Hüsemann
Nach dem beachtlichen Nachfolgekracher "No Guts, No Glory"
waren wir gespannt, was die Brüder O´Keefe mit Konsorten
live zu bieten hatten. Also auf nach München in extatischer
Vorfreude auf einen Riff-Rock-Event der besonderen Art.
Besonders
gespannt war ich auf TAKING DAWN die mit ihrem Debutalbum "Time
To Burn" ein beachtliches Eisen im Feuer haben. Leider kann
ich über den Gig der Jungs aus Las Vegas nicht viel schreiben,
weil nach drei Songs die versammelte Pressemannschaft nicht nur
den Fotograben, sondern auch die Halle verlassen musste. Sorry
Jungs, beschwert Euch bitte bei Herrn Lieberberg und seiner Mannschaft.
Als
dann um kurz nach neun Airbourne die Bühnen enterten brach
in der proppevollen Tonhalle ohrenbetäubender Jubel los.
Die vier Australier boten ihren Fans eine Hard-Rock-Show, die
sich gewaschen hat. Airbourne haben sich in einer Art und Weise
durch ihren Set geschuftet und auf der Bühne abgerockt, wie
ich es selten von einer Band erlebt habe.
Kaum
zu glauben, dass kürzlich zwei Shows wegen Krankheit von
Sänger und Lead-Gitarrist Joel O´Keefe gecancelt werden
mussten.
In
der Mitte des Set´s merkte man Herrn O´Keefe zwar
kurz stimmliche Probleme an, ansonsten aber nicht der Rede wert.
Fast zwei Stunden lang Power-Rock vom Feinsten ohne gefangene
zu machen. Von ihrem Debutalbum "Runnin´Wild"
kam fast alles, von "No Guts, No Glory" wurden "Born
To Kill", "Chewing the Fat", "Blond, Bad &
Beautiful", "No Way But The Hard Way" und "Raise
The Flag" zum Besten gegeben.
Dieser
Event in der Tonhalle bot den Anwesenden alles, was eine Rock´n-Roll-Show
beinhalten muss. Harte Arbeit, Schweiss, Bier, geile Mucke. So
muss das sein und nicht anders.
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