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11.01.
Aschaffenburg, Colos-Saal
12.01. Bochum, Zeche
13.01. Berlin, Quasimodo
14.01. Idstein, Scheuer
17.01. Koblenz, Cafe Hahn
19.01. Wetzlar, Francis
20.01. Kaiserslautern, Kammgarn
21.01. Seidenroth, Eulenspiegel
24.01. Köln, Kulturkiche
26.01. Salzgitter, Kulturscheune
27.01. Hannover, Bluesgarage
28.01. Worpswede, Musichall
29.01. Remchingen, Kulturhalle
31.01. München, Garage Deluxe
01.02. Übach-Palenberg, Outbaix
03.02. Freiburg, Jazzhaus
04.02. Annaberg-Buchholz, Alte Brauerei
05.02. Hamburg, Downtown
26.03. Wien (AT), Reigen
Mit ihrem aktuellen Mitschnitt Live at the Jazzhaus
im Gepäck, war die Bernard Allison Group Anfang 2011 auf
Tournee. Die Aufzeichnung, aufgenommen im November 2010 im Freiburger
Jazzhaus, erschien sowohl als Live-CD als auch als DVD am 28.01.2011
und wurde von Jazzhaus Records veröffentlicht. Dieser Mitschnitt
besteht primär aus Eigenkompositionen seiner letzten beiden
Studio-Alben The Otherside und Chills &
Thrills, aber auch aus Songs aus der Feder seines Vaters,
des mit Preisen überhäuften Gitarristen/Sängers
Luther Allison und bietet beste Gelegenheit, sich einen Eindruck
von den exzellenten Qualitäten jener Formation zu machen,
die weltweit alljährlich rund 150 Shows absolviert. Stilistisch
servieren Bernard Allison (Gitarre, Gesang) und sein hochkarätiges
Quintett eine facettenreiche Mixtur aus Blues, Soul, Funk und
Rock.
Wie der Vater so der Sohn. Die Richtigkeit dieses Sprichwortes
trifft auf Bernard Allison zu. Er, der am 26. November 1965 in
Chicago geboren worden ist, führt das Erbe jener Blues-Legende
fort, die 1997 verstarb. Im Alter von zehn Jahren begann das jüngste
von neun Kindern Gitarre zu spielen. Das erste eigene Instrument
schenkte ihm das Oberhaupt der Großfamilie unter der Bedingung,
Gitarrenunterricht zu nehmen. Zu seinen Lehrern zählen Johnny
Winter und Stevie Ray Vaughan.
Nach dem Schulabschluss war Bernard Allison Mitglied in Koko Taylors
Blues Machine. 1989 wurde der talentierte Sohn schließlich
musikalischer Leiter der Band seines Vaters. 1990 erschien Bernard
Allisons Solo-Debüt The Next Generation. Ich
versuche an jener Stelle anzuknüpfen, an der mein Vater aufhören
musste. Aber ich kann nicht er sein, sondern nur ich, offenbart
Bernard Allison auf seiner gleichnamigen Homepage. Das erforderliche
handwerkliche Können besitzt er, der den Gitarristen/Vocalisten
Albert King und die Soul-/Funk-Band The Isley Brothers als wichtigste
Einflüsse nennt, ebenso wie das interpretatorische Gefühl.
Um etwas weiter zu entwickeln, müssen Risiken eingegangen
werden, weiß Bernard Allison. Blues, das ist
Emotionen vermitteln und auch experimentieren. Auf mich bezogen
heißt das: Anstatt die bekannten Schemata immer und immer
wieder zu reproduzieren, gibt es bei mir neben bluesigen, auch
soulige, funkige oder rockige Songs. Die Faszination dieser
Soundvielfalt entfaltet sich vor allem auf der Bühne. Umso
mehr, wenn solch ein ganz individueller Brückenschlag zwischen
Tradition und Moderne von Könnern wie der Bernard Allison
Group dargeboten wird. Zu ihr gehören außer dem Bandleader
noch die US-Amerikaner George Moye (Bass), Erick Ballard (Schlagzeug),
Saxophonist/Percussionist Jose Ned James (Prince, Tracy Chapman,
Ruben Blades), Toby Lee Marshall (Keyboards) und als zweiter Gitarrist,
Mike Goldsmith aus Freiburg. Sechs Solisten, die durch viele Auftritte
zu einer Einheit verschmolzen sind. Das garantiert höchsten
Konzertgenuss. Dafür liefert ihre aktuelle CD/DVD Live
at the Jazzhaus nicht nur einen anschaulichen Beweis; es
ist ferner ein Vorgeschmack wie auch Rückblick auf emotionsgeladene
Gastspiele jenseits steriler Show-Routine.
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